100 UnternehmerInnen aus der Digitalwirtschaft fordern effektiven Klimaschutz und CO2-Bepreisung

teleschau

Die laut eigenen Angaben "führenden deutschen DigitalunternehmerInnen" fordern im Rahmen der Initiative "Leaders for Climate Action" konkrete Schritte zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes.

Mehr als 100 UnternehmerInnen aus der Digitalwirtschaft haben im Rahmen der Initiative "Leaders for Climate Action" die "Umsetzung sofortiger Maßnahmen für einen effektiven Klimaschutz" gefordert. Dieser sei weniger eine Bürde als eine Chance für die deutsche Wirtschaft, heißt es in einer Mitteilung. Deutschland solle demnach mithilfe einer "Can-Do"-Mentalität zu einem "Digital- und Cleantech-Standort" ausgebaut werden.

Im Mittelpunkt des Forderungskatalogs steht die "sofortige lenkungswirksame Bepreisung" des CO2-Ausstoßes, und zwar mit mindestens 50 Euro pro Tonne. Die Kosten sollen bis 2013 auf 130 pro Tonne des Klimagases steigen. Die Initiatoren bezeichnen sich selbst als die "führenden DigitalunternehmerInnen in Deutschland" und stellen sich außerdem vor, den Energiebedarf bis zum Jahr 2035 vollständig aus erneuerbaren Energien zu decken, zudem soll die Kreislaufwirtschaft bis zu diesem Zeitpunkt nur noch wenig Abfall produzieren.

Die "Leaders for Climate Action" wollen gleichwohl mit dem "Green Pledge" als Vorbild voranschreiten und ebenso den CO2-Ausstoß stark reduzieren. Beteiligt an der Initiative ist etwa Flixbus-Gründer Daniel Krauss - in der offiziellen Mitteilung werden Fernbusse auch gleich als "Klimachampions im Verkehr" bezeichnet. Weitere Mitglieder sind etwa der Ecosia-Gründer Christan Kroll und der Soundcloud-Gründer Eric Wahlforss.