109. Tour de France: Vorschau auf die 4. Etappe

109. Tour de France: Vorschau auf die 4. Etappe
109. Tour de France: Vorschau auf die 4. Etappe

4. Etappe: Dünkirchen - Calais (171,5 km)

Nach der Ouvertüre in Dänemark und einem langen Transfer wird die Tour de France nun endlich zur Frankreich-Rundfahrt. Wie auf den ersten Etappen spielt auch am vierten Renntag das Meer eine große Rolle - die Nordseestädte Dünkirchen und Calais sind Schauplatz eines durchaus anspruchsvollen Teilstücks.

Im windanfälligen Terrain wartet auf das Peloton über viele Kilometer ein ständiges Auf und Ab, gleich sechs Bergwertungen der 4. Kategorie werden ausgefahren - die letzte nur rund zehn Kilometer vor dem Ziel. Vieles spricht gegen einen Massensprint, der Tag ist wie geschaffen für Ausreißer.

Die Startstadt Dünkirchen, die im Zweiten Weltkrieg lange unter deutscher Besatzung stand und weitgehend zerstört wurde, ist bereits zum 20. Mal seit 1911 Etappenort der Tour de France. 2001 fand hier der Grand Depart statt, den Prolog gewann der Franzose Christophe Moreau. Die Vier Tage von Dünkirchen sind seit 1955 fester Bestandteil der Radsport-Saison.

Das ähnlich große Calais hat eine weitaus überschaubarere Tour-Vergangenheit, hat die Große Schleife erst zum dritten Mal zu Gast. Bei der Premiere 1994 gewann das GB-MG-Team um den Belgier Johan Museeuw ein Mannschaftszeitfahren über stolze 66,5 km zum damals frisch eröffneten Eurotunnel. Dieser wurde zur Alternative für die Schiffsverbindungen vom an der engsten Stelle des Ärmelkanals gelegenen Calais. 2002 begann hier die zweite Etappe mit Ziel in Antwerpen, Sieger wurde der Belgier Marc Wauters.

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