17 englische Slangwörter, die du jetzt kennen solltest

Morgan Baila

Ja, es ist ein Kompliment, wenn dich jemand als GOAT bezeichnet. Nein, Gucci hat nichts mit Luxusklamotten zu tun. Und ja: Ein Mensch kann natürlich salty sein.

Verwirrt? Verständlich. Schließlich ist die Jugendsprache, wie sie der Duden nennen würde, mit ihren ganzen eigenartigen englischen Begriffen und Abkürzungen teilweise ein echtes Mysterium für alle, die 1995 schon bewusst erlebt haben.

An dieser Stelle also der offizielle Disclaimer: Dieser Text ist für die Alten. Die alten Millennials. Wir bringen dir die wichtigsten Wörter bei, die gerade absolut... on fleek sind. (Falls du gerade stolz bist, weil du weißt, was on fleek bedeutet: Verkneif's dir, das sagt eigentlich niemand mehr, wurde längst gecancelt.)

Aber jetzt mal FR: Die meisten der folgenden Wörter stammen aus der Schwarzen und afroamerikanischen US-Kultur und haben sich häufig über virale Momente und popkulturelle Kontexte ihren Weg in den Mainstream gebahnt. In der englischen Sprache werden einige Begriffe deshalb schon etwas länger verwendet. Doch weil es trotz Internet noch immer ewig dauert, bis Trends zu uns nach Deutschland schwappen, kannst du sie problemlos auch noch 2019 verwenden. Im Zweifel eben ironisch als Instagram-Hashtag.

Nein, hier geht es nicht um das italienische Modehaus. „Gucci“ ist slang für gut, okay, alles klar.

„Ich bin dann gegen 9 bei dir.“

„Gucci.“

„Snatched“ ist das neue „on fleek“. Du kannst es also verwenden, wenn du zum Beispiel jemanden sagen willst, wie mega sie oder er aussieht.

Dein Outfit ist echt snatched.

Ein Social Media-Nachhilfe: Wenn du auf Instagram Celebritys folgst, hast du in den Bildunterschriften bestimmt schon mal „FB!“ und „LB“ entdeckt. Nein Facebook hat damit nichts zu tun, aber nice try. Tatsächlich heißt es „follow back“ und „like back“. Es geht also darum, mehr Follower zu gewinnen.

„FB für mehr Fashioninspiration!“

Ziemlich straight forward und vielleicht bekannt aus Jay Zs und Kanye Wests N***as in Paris, aber falls du auf dem Schlauch stehst, schreib ich es dir trotzdem noch mal auf: Crazy!

„Also ich weiß ja nicht, aber ich find seine neue Freundin schon ein bisschen cray. Du nicht?“

„Low key“ war früher mal „down low“. Die meisten sagen es, wenn sie etwas erzählen, das ihnen etwas unangenehm oder peinlich ist. Ein Laster. Ein guilty pleasure.

„Ich bin low key süchtig nach Der Bachelor .“

Jetzt wo du weißt, was „low key“ ist, kannst du dir sicher schon denken, was „high key“ bedeutet. Wenn etwas „high key“ ist, dann ist es die ungelogene Wahrheit und die lässt sich auch nicht leugnen.

„Ich bin high key verliebt in dich.“

X + Y = Trill. Na? Kannst du die Gleichung lösen? Okay, ich verrate es dir. Es handelt sich um ein zusammengesetztes Wort bestehend aus „true“ und „real“.

„Erzähl mir ein bisschen was von dir!“

„Ich bin auf jeden Fall ziemlich trill, denke ich.“

Wenn du einfach kein Bock mehr auf etwas hast und du keine Minute länger damit verbringen willst.

„Na, wie läuft's auf Arbeit?“

„Ich bin done. So done.“

Wenn du dir selbst treu bleibst, deine Werte vertrittst und gleichzeitig respektvoll anderen gegenüber bist.

„AIch sag ja immer: Das Wichtigste ist, sich selbst treu zu bleiben. Du weißt schon: Keep it 100 und so.“

„Salty“ kannst du verwenden, wenn du richtig sauer auf jemanden bist – vor allem, wenn in der Vergangenheit etwas zwischen euch vorgefallen ist, das du ihr oder ihm immer noch nicht so richtig verzeihen kannst.

Maria hat mich nicht gefragt, ob ich ihre Trauzeugin sein will. Und das obwohl wir seit der Grundschule die besten Freundinnen sind. Ich bin immer noch salty!“

TD ist kurz für „to die“, ursprünglich auch mal„to die for“. Es wird vor allem benutzt, wenn etwas so amazing ist, dass du Angst hast, du könntest... na ja sterben.

„Was hältst du von der Jacke?“

„Die ist absolut td. Kauf sie!“

Wenn du zu 100 Prozent der gleichen Meinung bist. Benutze es nur, wenn du dir ganz sicher bist.

„Gehst du zur Party heute Abend?“ „Hundo p! Lass zusammen hinfahren!“

„OTP“ steht für „one true pairing“ und wird vor allem unter Fans verwendet, dir ihr liebstes fiktionales Pärchen beschreiben.

Fans von Harry Potter: „Ich weiß, Luna Lovegood hat jemand anderen geheiratet, aber sie und Neville sind trotzdem mein OTP.“

Ja, „goat“ heißt Ziege. Aber das hat nichts mit „GOAT“ zu tun! Das steht nämlich für „greatest of all time“. Der Begriff wurde früher bei Sportsendungen verwendet, um Athleten zu beschreiben, vielleicht hast du ihn auch schon mal neben Muhammad Alis Namen stehen sehen.

Ich auf einem Tinderdate: „Wie würdest du dich mit einem Wort beschreiben?“

Er: „Goat.“

Ich: „Okay, bye.“

Wenn du etwas oder jemanden aus deinem Leben löschen willst. Oft wird es in der Vergangenheitsform verwendet.

„Hast du mit der einen von Tinder noch mal geschrieben?“

Nah, das ist cancelled.“

Und noch ein Akronym. „Sus“ steht für „suspect“ und „suspicious“. Du kannst damit also zwielichtige Personen oder dubiose Situationen beschreiben.

„Der Typ, der die ganze Zeit hinter uns herläuft ist ganz schön sus. Echt creepy.“

Und last, but not least: FR heißt „for real“

„TGIF FR.“

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