29 Stunden in Frankfurt

·Lesedauer: 5 Min.

Ich bin Clara Victoria, geboren und aufgewachsen in Frankfurt. Wenn ich nicht gerade in der Uni bin, findet man mich meistens hinter dem DJ-Booth. Ich bin Teil des Female-DJ-Kollektivs “GG VYBE” und gemeinsam organisieren wir Partys und Projekte in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet, mit dem Ziel, die Sichtbarkeit und Gleichberechtigung von Frauen und Minderheiten in der Club- und Kulturszene zu fördern.

Wie viele andere Menschen, die hier aufgewachsen sind, zieht es mich immer wieder in diese Stadt zurück. Was mir an Frankfurt am besten gefällt, ist, dass alle Szenen miteinander verbunden sind – von Musik über Kunst bis hin zu Mode und Essen. Die Stadt hat so viel zu bieten und ist doch recht klein, was bedeutet, dass man sich schnell zurechtfindet. Genial auch, wenn ihr im Moxy Frankfurt City Centre übernachtet. Heute nehme ich euch mit zu einigen meiner Lieblingsorte in meiner Heimatstadt.

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9:00 Uhr

Wir haben beschlossen, den Tag mit einem ordentlichen Frühstück bei MOMI im Gutleutviertel zu beginnen. Das Café wurde dieses Jahr eröffnet (besucht unbedingt auch ihren anderen Standort, den legendären FEIN-Kiosk) und ist schon jetzt einer meiner Lieblingsorte zum Frühstücken. Die hohen Decken, Kronleuchter, Vintage-Möbel und hübschen Blumenarrangements sorgen dafür, dass man sich sofort wie zu Hause fühlt. Meine Freundin und ich teilten uns ein paar süße und salzige Gerichte zu unserem Hafermilch-Chai-Latte und Smoothie. Ich finde es toll, dass es hier auch viele vegane und vegetarische Optionen gibt. Wenn ihr hierher kommt, müsst ihr unbedingt die Pfannkuchen probieren, die wunderschön mit kleinen Blumen, Nüssen und Früchten verziert sind.

11:30 Uhr

Nach dem Frühstück war es an der Zeit, ein passendes Outfit für die Nacht zu finden, also schauten wir bei The Listener vorbei. Das erste Mal hörte ich von diesem Laden wegen der Techno-Veranstaltungen, die dort stattfinden. Sie vereinen zwei Dinge, die ich liebe: Musik und Mode. So wurde ich neugierig und fand den Laden. Die Auswahl an Kleidung trifft den Zeitgeist und sie haben außerdem Haushaltswaren und Lifestyle-Produkte im Repertoire. Der Shop selbst ist hell, bunt und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Es tut immer gut, in den Regalen zu stöbern und sich inspirieren zu lassen.

13:30 Uhr

Wenn ihr wie ich manchmal, eine Pause von der überfüllten Stadt braucht, gibt es ein verstecktes Juwel nicht weit vom Zentrum entfernt: Der Garten des Himmlischen Friedens im Bethmannpark. Wie der Name schon sagt, ist es hier einfach himmlisch. Richtig friedlich. Der perfekte Ort, um neue Energie zu tanken. Während des Lockdowns habe ich mich hier oft mit Freunden getroffen. Der Ort soll vom Shuikou-Garten in Huizhou, China inspiriert sein. Es gibt viele Sitzgelegenheiten im Pavillon oder am Wasser, wo man in der warmen Jahreszeit bunte Koi-Fische und Kraniche beobachten kann.

15:30 Uhr

Es ist Zeit, im Moxy Frankfurt City Centre einzuchecken, das in der Frankfurter Innenstadt liegt. Ich wurde sehr freundlich von den Mitarbeiter:innen begrüßt, die meine Koffer annahmen und mich zu einem Willkommensdrink an die Bar baten. Der Barkeeper empfahl mir den ‘Moxy No.5’, einen erfrischenden und fruchtigen Cocktail. Die Hotellobby ist verspielt gestaltet und erinnert mit ihren Neonschildern und Pop-Art-Elementen an das charakteristische Pink des Moxy. Hier kann man einen Drink genießen, sich an der Snackbar etwas zu essen holen, ein hitzige Runde Kicker spielen oder an den Schreibtischen des Hotels E-Mails beantworten. Nach der herzlichen Begrüßung ging ich auf mein Zimmer, wo ich mich fertig machte und auf dem Bett liegend mein DJ-Set übte.

19.00 Uhr

Ausgeruht und fresh begannen wir den Abend mit meinen Freunden im Club Michel. Dieses Restaurant (ist nämlich gar kein Club, ha!) ist ein verstecktes Juwel im bekannten Bahnhofsviertel. Um hineinzukommen, muss man an der Tür klingeln und durch den Hinterhof gehen. Der Club Michel kombiniert frische und saisonale Gerichte mit kreativen Ideen. Ihr solltet unbedingt die Muscheln und Pommes frites probieren. Wenn möglich, setz dich an das große Panoramafenster, von dem aus du die Leute auf der bekannten Münchener Straße beobachten kannst.

22:30 Uhr

Danach gings zum AMP um die Ecke, eine Mischung aus Bar und Diskothek. Es wurde von Ata Macias, dem Techno-Pionier und Miteigentümer des Robert Johnson Club, gegründet und ist jetzt im Besitz von DJ Aziesch. Ich hatte einmal das Vergnügen, hier aufzulegen, und es war ein ganz besonderes Gefühl, dort zu sein, wo viele meiner DJ-Vorbilder vor mir hinterm Pult standen. Eines meiner Lieblingsgetränke hier ist der Rosé Sekt ( sie haben außerdem eine bemerkenswerte Auswahl an natürlichen Weinen) und man sollte unbedingt auch ein paar Paloma-Cocktails testen. Anschließend nahmen wir ein Taxi zu einem anderen Club, in dem ich ein DJ Gig hatte, bevor wir uns auf dem Rückweg zum Moxy einen Late-Night-Snack gönnten. Alles in allem hatten wir einen tollen Abend – aber es war ein gutes Gefühl, wieder im cozy Hotelbett zu liegen.

12:00 Uhr

Am nächsten Tag schlief ich aus, packte meine Sachen und checkte um 12 Uhr aus – gut, dass das Moxy späte Checkouts anbietet! Zum Abschluss meines Wochenendes besuchte ich noch Philipp Pflug Contemporary, wo neben renommierten Künstler:innen auch junge und aufstrebende Artists ausgestellt werden. Philipp, der Besitzer, erzählt mir, dass er bereits mehr als 50 Ausstellungen veranstaltet hat. Da er seit seiner Studienzeit in Frankfurt lebt, ist er mit der Stadt und ihrer kreativen Szene eng verwoben. Zurzeit beherbergt er einen weiteren Atelierraum, der sich in einem alten Brautmodengeschäft nebenan befindet; man kann sogar noch die Satintapeten des Vorbesitzers sehen. Hier in der Frankfurter Innenstadt ist man in der Nähe vieler Galerien, Museen und der bekannten Kleinmarkthalle. Wenn ihr noch mehr Kunst sehen möchten, finden ihr ein paar Blocks weiter in der Fahrgasse noch einige weitere Ausstellungen. Es ist die perfekte Art und Weise, unseren kulturreichen Frankfurt-Trip zu beenden.

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