Wasserfall-Zopf: So flechtest du den Style in 3 Schritten

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Ob du nun für einen schicken Anlass eine neue Frisur ausprobieren oder deinen Alltagsstyle ein bisschen variieren willst: Das Meistern des Wasserfall-Zopfes (oder waterfall braid) eignet sich perfekt als dein nächstes Beauty-Projekt. Das Wasserfall-Muster macht diesen Zopf quasi zum Next-Level-French-Braid; der dreisträhnige Zopf beginnt am Haaransatz und fällt (wie ein Wasserfall!) seitlich nach hinten weg. Vergiss Haarspangen, -klammern und Co. – der Wasserfall-Zopf ist sein eigenes Accessoire und sieht beeindruckender und schwieriger aus, als er eigentlich zu flechten ist.

Du weißt nicht, wie du am besten anfängst? Dafür sind wir da – mit einem kleinen Step-by-step von der richtigen Vorbereitung bis hin zum Flechten selbst.

Zuerst: Die Vorbereitung

Laut Garnier-Hairstylistin Millie Morales sollte dein Haar für einen Wasserfall-Zopf am besten trocken und gekämmt sein. Zusätzlich muss dein Haar „griffig“ genug sein, um auch ohne Haarspray nicht auseinanderzufallen. „Kämme dein Haar vorsichtig vom Ansatz bis in die Spitzen, um alle Knoten vor dem Flechten zu lösen. Dadurch klappt es besser mit dem Zopf“, erklärt Morales. Dann schnappst du dir ein Styling-Produkt – entweder ein Trockenshampoo oder einen Leave-in-Conditioner, abhängig von deiner Haartextur.

„Wenn du glattes oder feines Haar hast, empfehle ich ein bisschen Trockenshampoo. Das verleiht Volumen am Ansatz und hält den Zopf an Ort und Stelle, ohne dass du zu viele zusätzliche Produkte brauchst“, meint Morales. „Bei lockigem Haar solltest du stattdessen eine Haarcreme nehmen, um deine Locken zu definieren, Frizz vorzubeugen und deinem Haar ein bisschen Griff zu verleihen.“

Du siehst also: Bei der Vorbereitung kann vieles von deinem Haartypen abhängen; dem Hairstylisten Jonathan Colombini zufolge ist der Flechtvorgang aber bei allen Haartypen derselbe. „Die Schritte beim Flechten sind dieselben, egal, wie deine Haare aussehen“, erklärt er. „Das Endergebnis kann dann aber doch von deiner Textur abhängen, sowie davon, wie locker oder eng du den Zopf flechtest.“

Und dann geht’s los – ganz à la French Braid

Wenn du schon weißt, wie du einen French Braid (a. k. a. französischen Zopf) flechtest, ist das hier schon die halbe Miete. „Wie bei einem traditionellen French Braid greifst du hier in einem sich wiederholenden Muster zu drei Strähnen“, erklärt Colombini. „Der einzige Unterschied zum French Braid ist der, dass du beim French Braid die ganze Zeit dieselben drei Strähnen nutzt; der Wasserfall-Zopf hingegen zieht sich horizontal über denen Kopf, wobei immer eine der drei Strähnen aus dem Muster fällt. So entsteht der Wasserfall-Effekt.“

Dabei hast du auch viel kreativen Spielraum; zum Beispiel kannst du den Zopf ganz glatt und elegant halten, wie auf dem oberen Foto-Beispiel der kalifornischen Bloggerin Braids by Natalie. Du hast Lust auf was Lockereres? Dann versuch’s mit diesen lässigen Wellen, geflochten von der britischen Braut-Haarstylistin Mon Aime.

Schritt für Schritt zum Zopf

Dann wollen wir mal! Wie bei jedem anderen Zopf auch gelten hier zwei Prinzipien: Übung macht den:die Meister:in – und immer geduldig bleiben. Zuerst ziehst du dir einen Scheitel und greifst drei kleine Strähnen am Haaransatz; genauso, wie du auch einen seitlichen French Braid anfangen würdest. „Wie bei jedem Zopf greifst du dir drei Strähnen und führst die äußerste Strähne in die Mitte. Jetzt lässt du aber die Strähne fallen, die nun außen ist“, erklärt Colombini. „Die dritte Strähne, die du in der anderen Hand hältst, führst du jetzt über die Strähne, die du hast fallen lassen – dadurch entsteht der Wasserfall-Effekt.“

Weil du eine Strähne absichtlich aus dem Zopf hast fallen lassen, musst du sie ersetzen. „Also greifst du dir jetzt eine neue Strähne, die genauso breit ist wie die, die du verloren hast“, erzählt Colombini weiter. „Am einfachsten ist es, wenn du die neue Strähne mit der rechten Hand von der Oberseite deines Kopfes nimmst. Danach wiederholst du alle bisherigen Schritte, bis du mit dem Zopf zufrieden bist; der kann locker oder eng sein, sich um deinen ganzen Kopf ziehen oder nur ein paar Strähnen beinhalten.“

Für Profi-Flechter:innen klingt dieses How-to vielleicht noch relativ simpel; Anfänger:innen brauchen dazu aber vielleicht am besten ein wenig visuelle Hilfe. Dazu siehst du dich am besten mal auf YouTube um – da findest du jede Menge Tutorials (wie dieses hier der Hair-Bloggerin Margiey Akinyi), in denen dir die Schritte am Haar gezeigt werden. Fröhliches Flechten!

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