4 vegane Salatrezepte fürs Büro, die wirklich satt machen

Jess Commons

Da will man sich mal was Gutes tun und bereitet sich vorbildlich einen Salat vor, den man mit ins Büro bringt. Und dann ist man drei Stunden nach dem Mittagessen schon wieder hangry. Es gibt wohl kaum etwas Schlimmeres. Wieso macht man sich den Aufwand, eine Mahlzeit zuzubereiten, wenn man davon nicht bis zum Abend satt bleibt?

Das Problem bei vielen Salatrezepten ist, dass die Kochbuchautor*innen die Kohlenhydrate vergessen. Aber genau die machen satt. Ja, Mangold, Grünkohl und Pak Choi sind allesamt tolle Zutaten für den Mittagssalat, aber wenn sie nicht zusammen mit einer kräftigen Portion Saaten, Hülsenfrüchten oder Brot serviert werden, sind sie einfach zu wenig zum Sattwerden.

In Großbritannien kommt diese Woche ein neues Kochbuch raus: Salad Feasts von Jessica Elliott Dennison. Jessica betreibt ein Café und einen Supper Club und ist außerdem Foodstylistin, wie man auf ihrem schönen Instagram-Account eindrucksvoll sehen kann. In ihrem Buch zeigt sie, wie du gesunde Salate zubereiten kannst, die herzhaft sind und viele sättigende Zutaten enthalten.

Wir haben uns vier vegane Rezepte aus ihrem Buch ausgesucht, die du leicht zu Hause vorbereiten und mit ins Büro nehmen kannst.

Salad Feasts: How To Assemble The Perfect Meal von Jessica Elliott Dennison ist ab heute auf Englisch erhältlich.

Pilze an wildem Reis mit Rosmarin und knusprigem Grünkohl-Topping

Zeit: 25 Minuten
Für 4 Personen

Zutaten

300g Wildreis
1/2 Brühwürfel (optional)
200g Grünkohl
2 Esslöffel Olivenöl
1/2 Teelöffel Meersalzflocken
40g blanchierte Haselnüsse (siehe Tipp)
400g Pilze (am besten passen Esskastanien oder Waldpilze)
Blätter von 3-4 großen Zweigen Rosmarin
3 Knoblauchzehen, geschält und fein geschnitten
30g getrocknete Cranberries oder Sauerkirschen
Saft und Schale von einer Zitrone

Anleitung

1. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Den Reis in einem mittelgroßen Topf mit der dreifachen Menge an Wasser und dem halben Brühwürfel zum Kochen bringen. Je nach Packungsanleitung gar kochen, das restliche Wasser abschütten und mit kaltem Wasser abschrecken.

2. Während der Reis kocht, den Grünkohl unter kaltem Wasser putzen und trockentupfen. Die Blätter von den Stilen entfernen. Die Grünkohlblätter in etwa 1 cm breite Streifen schneiden und auf einem großen Backblech verteilen. Einen Esslöffel Olivenöl und das Salz über den Blättern verteilen und für 7 Minuten in den Ofen schieben.

3. Die Haselnüsse grob zerhacken und an den Ecken des Backblechs verteilen. Den Grünkohl vorsichtig wenden und alles für weitere 3 bis 4 Minuten rösten, bis der Kohl knusprig ist, die Haselnüsse langsam goldbraun werden und ihre natürlichen Öle freisetzen. Das Blech aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

4. Die Pilze putzen, in Stücke schneiden und anschließend mit einem halben Esslöffel Öl in einer großen Bratpfanne für 6 Minuten bei hoher Temperatur braten. Ab und zu wenden. Die Pilze sollen ihre Farbe behalten und Röstaroma bekommen, nicht angeschwitzt werden. Deshalb ist die hohe Temperatur hier so wichtig.

5. Rosmarin hacken, die Herdtemperatur reduzieren und zusammen mit einem halben Esslöffel Öl zu den Pilzen geben. 30 Sekunden frittieren. Die Pfanne vom Herd nehmen, den fein geschnittenen Knoblauch hinzufügen und in der verbleibenden Hitze kochen. Immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.

6. Cranberries, geriebene Zitronenschale und -saft zusammen mit dem Reis über die Pilze geben und vermengen. Mit Grünkohl und Haselnüssen garnieren.

Tipp: Es ist kein Problem, wenn die Haselnüsse nicht blanchiert sind. Indem man sie zwischen zwei Lagen Küchenrolle aneinanderreibt, nachdem sie aus dem Ofen kommen, löst sich ein Großteil der Schale von allein.

Photographed by Matt Russell

Geschmorte Oliven an Casarecce mit grünen Linsen, Knoblauch, Zitrone und Radicchio

Zeit: 20 Minuten
Für 4 Personen

Zutaten

200g Casarecce
180g entsteinte Oliven (Abtropfgewicht)
3 Esslöffel Olivenöl
1/2 bis 1 Teelöffel Chiliflocken
1/4 bis 1/2 Teelöffel Meersalzflocken
2 1/2 Teelöffel Zucker (am besten braun)
3 Esslöffel Rotweinessig
3 Zweige Rosmarin
3 Knoblauchzehen
1 Zitrone
250g vorgekochte Puylinsen
1 kleiner Radicchio

Anleitung

1. Einen großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Die Pasta hinzugeben und je nach Packungsanleitung al dente kochen. Eine Tasse Nudelwasser abschöpfen, den Rest abgießen.

2. Während die Nudeln kochen, die Oliven abschütten, abspülen und dann in einer großen Pfanne mit Öl bei mittlerer Hitze braten. Einen halben Teelöffel Chili, einen viertel Teelöffel Salz, Zucker, Essig und die ganzen Zweige Rosmarin hinzugeben. Die Knoblauchzehen abziehen, andrücken und mit in die Pfanne geben. Die geriebene Zitronenschale und den Saft einer halben Zitrone dazugeben. Falls die Oliven während des Bratens zu trocken werden sollten, einen Esslöffel Nudelwasser hinzufügen.

3. Die Pasta zusammen mit den Linsen zu den Oliven geben. Den Radicchio in feine Streifen schneiden und hinzufügen. Die Temperatur für eine Minute hochdrehen und die Pfanne dann vom Herd nehmen. Je nachdem, wie gesalzen die Oliven vorher waren, noch etwas Salz, Zitronensaft oder Chiliflocken hinzufügen. Die hölzernen Rosmarinzweige entfernen und nach Möglichkeit warm servieren.

Photographed by Matt Russell

Gebackenes Pitabrot mit Kichererbsen an Kirschen, Mandeln, Minze und Granatapfel

Zeit: 20 Minuten
Für 4 Personen

Zutaten

2 Pita oder Fladenbrote
1 Esslöffel Olivenöl
1 Teelöffel gemahlenen Sumak
1/2 Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel
1/4 Teelöffel Meersalzflocken
50g Mandeln
400g Kichererben aus der Dose, abgeschüttet und gewaschen
200g Kirschen, Kerne entfernt und grob gehackt
30g glatte Petersilie, grob gehackt
20g Minze, grob gehackt
130g Radieschen, in Scheiben geschnitten
2 große, reife Tomaten, entkernt und grob gehackt
1 kleine Gurke, entkernt und grob gehackt

Für's Dressing
1 kleine Knoblauchzehe
2 Esslöffel Granatapfelsirup
Saft von einer Zitrone
1 Esslöffel natives Olivenöl
1 Teelöffel gemahlenen Sumach

Anleitung

1. Den Ofen auf 200°C vorheizen. Das Brot in bissgroße Stücke reißen und auf einem Backblech zusammen mit Öl, Sumak, Kreuzkümmel und Salz verteilen. 7 Minuten backen. Die Mandeln hinzufügen und für weitere 3 Minuten backen, bis alles goldbraun ist. Zum Abkühlen beiseite stellen.

2. Den Knoblauch schälen und verstoßen. In einer großen Schüssel mit dem Granatapfelsirup, dem Zitronensaft, dem Öl und Sumak vermengen. Die abgekühlten Mandeln in Stifte oder Scheiben schneiden und mit den Kichererbsen, dem Brot und den restlichen Zutaten dazugeben.

Photographed by Matt Russell

Klebrige Rote Beete mit Granatapfel, Pistazien, Grünkern und Kichererbsen

Zeit: 35 Minuten
Für 4 Personen

Zutaten

200g Grünkern oder Bulgurmehl
1 1/4 bis 1 1/2 Teelöffel Meersalzflocken
600g rote Beete
60g geschälte Pistazien
30g glatte Petersilie, fein gehackt
2 Esslöffel natives Olivenöl
1 Zitrone
400g Kichererbsen aus der Dose, abgeschüttet und gewaschen
30g frischer Ingwer, geschält und fein gerieben
3 1/2 Esslöffel Granatapfelsirup
Kerne eines kleinen Granatapfels (optional)

Anleitung

1. Einen mittelgroßen Topf Wasser zum Kochen bringen. Grünkerne und einen Teelöffel Salz hinzufügen und je nach Packungsanleitung gar kochen. Abschütten und mit kaltem Wasser abschrecken.

2. Gummihandschuhe anziehen und die rote Beete schälen und vierteln. Einen großen Topf Wasser zum Kochen bringen und etwa 25 Minuten gar kochen, bis sie weich ist. In einem Sieb abschütten und zurück in den Topf legen.

3. Während die rote Beete kocht, die Pistazien ohne Öl in einer Pfanne bei hoher Temperatur für 1 bis 2 Minuten rösten, aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen. Die Petersilie in einer großen Schüssel mit den Grünkernen und der Hälfte des Öls vermengen. Ein Viertel der Zitrone sehr fein hacken und zusammen mit 1/4 Teelöffel Salz in die Schüssel geben. Die Kichererbsen untermischen.

4. Den Ingwer zu der roten Beete geben und mit Sirup, ein wenig Zitronensaft und dem restlichen Öl vermengen. Den Topf noch einmal auf den Herd stellen und bei hoher Hitze für eine Minute kochen, bis die Beete mit einer glänzenden Schicht überzogen ist.

5. Die Grünkerne auf einen großen Teller geben und dann mit roter Beete und Sirup anrichten. Zum Schluss mit den Granatapfelkernen garnieren.

Photographed by Matt Russell

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