456 Kandidaten, echte Spiele und Riesenpreisgeld: YouTuber dreht echtes "Squid Game"

·Lesedauer: 2 Min.
"Squid Game" im echten Leben: Für ein 25-minütiges Video ließ YouTuber MrBeast (Bild) 456 Kandidaten die Spiele des Netflix-Serienhits nachspielen. (Bild: YouTube/Mr Beast)
"Squid Game" im echten Leben: Für ein 25-minütiges Video ließ YouTuber MrBeast (Bild) 456 Kandidaten die Spiele des Netflix-Serienhits nachspielen. (Bild: YouTube/Mr Beast)

Der Hype um die Netflix-Serie "Squid Game" reißt nicht ab: Ein US-YouTuber stellte in einem 25-minütigen Video nun die tödlichen Kinderspiele des Serienhits aus Südkorea exakt nach - 456 Kandidaten und Riesenpreisgeld inklusive.

Wie weit ist die Netflix-Serie "Squid Game" von der Realität entfernt? Würden sich genügend Kandidaten finden lassen, die sich in tödlichen Kinderspielen miteinander messen, bis am Ende nur ein Kandidat übrigbleibt, der ein riesiges Preisgeld gewinnt? Der amerikanische YouTuber MrBeast beantwortete jetzt diese Fragen - in gewisser Weise: Für ein 25-minütiges Video ließ er alle Spiele, die die Teilnehmer des "Squid Game" bestehen müssen, exakt nachbauen, und er ließ wie in der Serie 456 Kandidaten um ein Preisgeld von 456.000 Dollar gegeneinander antreten.

Rotes Licht - grünes Licht: Auch in MrBeasts "Squid Game" verliert, wer sich bewegt, zahlt aber dafür nicht mit seinem Leben. (Bild: Youtube / MrBeast)
Rotes Licht - grünes Licht: Auch in MrBeasts "Squid Game" verliert, wer sich bewegt, zahlt aber dafür nicht mit seinem Leben. (Bild: Youtube / MrBeast)

Logischerweise gibt es einen großen Unterschied: Während in der Serie jeder Fehler der Teilnehmer mit dem Tod bestraft wird, scheiden im Video die Mitspieler ohne weitere Konsequenzen einfach aus. So stürzen die Kandidaten bei zwei Spielen, dem Tauziehen und der Glasbrücke, zwar ebenfalls ab, landen aber in einem Becken aus Schaumstoff. Von diesen Anpassungen abgesehen, ist die Detailtreue, mit der die Sets der Serie nachgebaut wurden, äußerst beeindruckend. Die Akribie hatte ihren Preis: Die aufwendige Produktion des Videos, die teilweise von Sponsoren finanziert wurde, kostete inklusive der Preisgelder 3,5 Millionen Dollar, wie MrBeast bei Twitter erklärte.

Kein tödlicher Sturz in die Tiefe: Beim Tauziehen in MrBeasts "Squid Game" landen die Verlierer weich in einem Schaumstoffbecken. (Bild: YouTube / MrBeast)
Kein tödlicher Sturz in die Tiefe: Beim Tauziehen in MrBeasts "Squid Game" landen die Verlierer weich in einem Schaumstoffbecken. (Bild: YouTube / MrBeast)

"Das verrückteste Video überhaupt"

Es ist nicht das erste Spiel, das Jimmy Donaldson, wie der YouTuber mit bürgerlichem Namen heißt, seinen 76 Millionen Abonnenten präsentierte. Das "Squid Game" sei aber "das verrückteste Video, das wir je gedreht haben - hoch 100!", schrieb er schon während der Produktion bei Twitter. Einen ersten Video-Teaser zum Projekt zeigte er bereits vor einem Monat bei TikTok: Donaldson versprach, dass er, falls das Video zehn Millionen Likes bekäme, die Spiele der Netflix-Serie nachstellen werde.

"Squid Game" gilt inzwischen als die erfolgreichste Eigenproduktion des Streamingdienstes überhaupt. Vier Wochen nach dem Start hatten bereits 111 Millionen Accounts die Serie gestartet. Zuletzt bestätigte Serienschöpfer Hwang Dong-hyuk via Twitter, dass der Serienhit eine zweite Staffel bekommt. In einem Video berichtete er von "so viel Druck, einer so hohen Nachfrage und so viel Liebe" für neue Folgen. "Da habe ich fast das Gefühl, ihr lasst uns keine Wahl!", gab der Koreaner zu Protokoll. Aktuell befänden sich die neuen Episoden "im Planungsprozess", über einen möglichen Starttermin ist bislang nichts bekannt.

Das Original: Erst kürzlich gab der Schöpfer von "Squid Game" bekannt, dass die Serie in einer zweiten Staffel fortgesetzt wird. (Bild: Netflix)
Das Original: Erst kürzlich gab der Schöpfer von "Squid Game" bekannt, dass die Serie in einer zweiten Staffel fortgesetzt wird. (Bild: Netflix)
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