Abkleben beim Streichen nervt? Nicht mit diesem Life-Hack!

Ann-Catherin Karg
·Freie Journalistin
·Lesedauer: 3 Min.

Ist die Entscheidung, einen Raum oder auch nur eine Wand neu zu streichen, gefallen, will man am liebsten gleich loslegen. Die Farbe ist gekauft, die Malerrolle auch und spätestens dann dämmert einem, dass man die Decke ja nicht mitstreichen will und darum besser abkleben sollte. Eine Tätigkeit, die anders als das Streichen selbst überhaupt keinen Spaß macht, mit einem einzigen Utensil glücklicherweise aber hinfällig wird.

Selbst die größten Maler-Fans dürften sich einig sein, dass das Abkleben der Wände und Decken einfach nur nervt. (Bild: Getty Images)
Selbst die größten Maler-Fans dürften sich einig sein, dass das Abkleben der Wände und Decken einfach nur nervt. (Bild: Getty Images)

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Ein Baumarkt ist auch für Menschen, die ihre Liebe für DIY-Projekte noch nicht wirklich oder noch nicht lange entdeckt haben, äußerst verführerisch. Egal, was man sucht, hängt es dort in diversen Größen und Ausführungen, die man mit dem Blick des Schaffenden schnell alle für mindestens nützlich bis unverzichtbar halten kann.

Kanten und Ecken sind beim Streichen die Knackpunkte

In einer Facebook-Gruppe mit dem Namen ”Extreme Budget DIY & Life Hacks“ hat die Userin Zara Parry eine Möglichkeit gezeigt, wie man die Ausstattung zumindest beim Streichen simpel halten kann. Heikel ist ja vor allem der Übergang zur Decke und zu angrenzenden Wänden, die man nicht mit- oder in einer anderen Farbe streichen möchte. Und auch Steckdosen und Lichtschalter müssen vor der Farbe geschützt werden.

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Ein gutes Abklebeband geht nochmal ins Geld und außerdem ist es für Ungeübte gar nicht so leicht, es so gerade anzubringen, dass die Farbe wirklich nur dort aufgetragen wird, wo sie auch hin soll.

Der Trick besteht in einer kleinen Zweckentfremdung

In einem Video zeigt Zara Parry, wie sie sich die Arbeit mit dem Abkleben spart. Das Geheimnis: Ein Pinsel, wie man ihn benutzt, wenn man sich selbst Zuhause die Haare tönt oder färbt. Der Pinsel wird in die Farbe getunkt, horizontal an den Übergang zwischen Wand und Decke gehalten und dann mit ihm so lange in eine Richtung gestrichen, bis der Farbstreifen breit genug ist, dass man darunter mit einem großen Pinsel oder einer Farbrolle weiterarbeiten kann.

Auch Vaseline kann Klebeband ersetzen

In den Kommentaren wurde Parry für die Idee gefeiert und es gibt noch weitere Life Hacks, die das Streichen leichter machen. Einer davon ist das Bestreichen von Gegenständen, die vor Farbe oder Farbklecksen geschützt werden sollen und die du nicht abkleben oder abdecken willst – und zwar mit Vaseline. Farbe, die tropft oder versehentlich auf die Steckdose gestrichen wird, lässt sich dann ganz leicht mit einem Tuch abwischen.

Streichen geht auch ganz ohne Pinsel und Malerrolle

Einen coolen Effekt kannst du einer Wand auch verpassen, indem du sie nicht akkurat streichst, sondern die Farbe mit einem Bade- oder auch Putzschwamm aufträgst. Je größer der Schwamm, desto schneller entsteht der DIY-Wisch-Effekt, bei dem du auch mit verschiedenen Farben arbeiten kannst. Wer einfach eine gleichmäßig und deckend gestrichene Wand haben möchte, sollte aber bei Rolle und Pinsel bleiben.

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