Afound: So funktioniert die Schnäppchen-Plattform von H&M

Ann-Catherin Karg
Freie Journalistin

Seit gut einer Woche können Kunden aus Österreich und Deutschland auf dem digitalen Marktplatz Afound der H&M-Gruppe auf Schnäppchen-Jagd gehen. Neben neuen Klamotten von Eigen- und Fremdmarken gibt es dort auch Second-Hand- und Designer-Teile sowie Einrichtungsgegenstände bis zu 70% reduziert.

H&M steht seit jeher für günstige Klamotten. (Bild: Getty Images)

In Schweden gibt es Afound schon seit 2018 - es hat sich also offenbar bewährt, bevor es vor wenigen Tagen nun auch in Österreich und Deutschland eingeführt wurde. Ein digitaler Marktplatz, der zwar zur H&M-Gruppe gehört, auf dem aber längst nicht nur die Eigenmarken des schwedischen Textilriesen vertrieben werden. 

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Von billig bis exklusiv ist alles dabei

Mehr als 400 verschiedene Brands bieten dort ihre Kleidungsstücke für Männer, Frauen und Kinder an, darunter nicht verkaufte Neuware, Second-Hand-Stücke, Vintage-Pieces und Designer-Teile. Neben Klamotten gibt es bei Afound auch Accessoires sowie Einrichtungsgegenstände für die Wohnung. Im Prinzip ein digitaler Outlet-Store, der gerade jetzt, wo die Lager wegen des vorangegangen Corona-Shutdowns noch voller sind als sonst, gerade zur rechten Zeit kommt. 

Bis zu 70% Rabatt sind drin

Zwischen 25 bis 70 Prozent sollen die Items aus Restbeständen vergünstigt sein, und tatsächlich sind viele Reduzierungen nicht etwa unten in der Range angesetzt. Echte Schnäppchen sind durchaus drin, und trotzdem lohnt es sich, vor dem Kauf noch einmal in die reguläre Sale-Sparte von Shops wie &Otherstories, Monki, Cos oder anderen zu schauen, bei denen die Preise ähnlich sein können.

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Bei den Designerstücken können die Preise stark variieren

Wie bei den anderen Kleidungsstücken geht es auch bei den Designerteilen um Ware aus vergangenen Kollektionen. Manches davon ist Second Hand, anderes, das mindestens 15 Jahre alt ist, wird als Vintage gehandelt. Der jeweilige Preis samt Versandkosten wird aber nicht von Afound bestimmt, sondern von den Anbietern selbst, über die auch die Bestellung läuft. Konkret bedeutet das, dass der Preis für dasselbe Modell einer Designertasche beispielsweise von Louis Vuitton um mehrere hundert Euro variieren kann. Die Anbieter müssen lediglich den Zustand des Handtaschen angeben, der auf den Bildern bei Afound nicht immer gut zu erkennen ist. Afound überprüft auch nicht die Echtheit von Designerstücken. Die Verkäufer, die ihre Ware dort vertreiben wollen, müssen gegenüber Afound aber versichern, dass es sich um Original-Ware handelt.