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Aktien Wien Schluss: Positiver Wochenstart an der Börse

WIEN (dpa-AFX) -Die Wiener Börse hat am Montag mit Kursgewinnen geschlossen. Der ATX AT0000999982 stieg um 0,84 Prozent auf 3188,07 Einheiten. Das europäische Umfeld zeigte sich zu Wochenbeginn hingegen überwiegend im roten Bereich.

Im Fokus der Investoren stand zu Wochenbeginn weiter der Streit um eine Anhebung der Schuldenobergrenze in den USA, bei dem noch keine Einigung in Sicht ist. Heute wollen sich US-Präsident Joe Biden und der Verhandlungsführer der oppositionellen Republikaner, Kevin McCarthy, erneut zu einem Spitzengespräch treffen. Die Zeit drängt: Anfang Juni droht ein Zahlungsausfall der US-Regierung, falls sich Bidens Team bis dahin nicht mit den Republikanern im Kongress auf eine Anhebung der Schuldenobergrenze verständigt.

Die Meldungslage zu den heimischen Unternehmen gestaltete sich äußerst dünn. Auch datenseitig fehlten nennenswerte Impulse. Die Stimmung der Verbraucher in der Eurozone hat sich im Mai leicht aufgehellt, wie am Nachmittag bekannt wurde. Das Barometer für das Konsumklima kletterte um 0,1 Punkte auf minus 17,4 Zähler. Von Reuters befragte Ökonomen hatten einen Anstieg auf minus 16,8 Zähler erwartet.

Für Auftrieb beim ATX sorgen die Aufschläge bei den heimischen Bankwerten. So zogen Erste Group AT0000652011 um deutliche 3,4 Prozent an und Bawag AT0000BAWAG2 konnten sich um 2,2 Prozent steigern. Raiffeisen-Papiere schlossen um gut ein Prozent höher.

Bei den Versicherern gewannen die Aktien der Vienna Insurance Group AT0000908504 um 1,3 Prozent. UNIQA notierten zu Handelsschluss mit plus 0,5 Prozent. Bei den Ölwerten stiegen OMV AT0000743059 um 0,8 Prozent. Schoeller-Bleckmann büßten hingegen 0,6 Prozent ein. Unter den Versorgerwerten gaben Verbund um 1,7 Prozent nach, während EVN AT0000741053 unverändert zum Vortag schlossen.

s Immo führten die Verliererliste im prime market mit einem Abschlag in Höhe von 4,6 Prozent an. UBM mussten ein Minus von 3,4 Prozent verbuchen. Zumtobel AT0000837307 und Palfinger AT0000758305 schlossen um 2,4 bzw. 2,3 Prozent tiefer.