Alba Berlin: Alba Berlin bleibt in der Bundesliga unbesiegt

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Berlin. Marcus Eriksson saß mit Maske im Gesicht und seinem linken Bein im Stützschuh auf einem Stuhl hinter einer Bande der Mercedes-Benz Arena und schaute den Kollegen zu. Zuerst ziemlich missmutig, aber mit der Zeit immer etwas fröhlicher. Zwar fällt der Schwede wegen einer schweren Bänderverletzung am Knöchel wochenlang aus, doch gegen die Telekom Baskets Bonn machte sich das nicht negativ bemerkbar. Der deutsche Meister feierte mit 97:74 (48:38) im dritten Bundesligaspiel den dritten Sieg, zugleich den souveränsten.

Ausschlaggebend war eine insgesamt gute Leistung und besonders eine weitere Steigerung im dritten Viertel, das die Berliner 30:12 für sich entschieden. „Da haben wir den Ball sehr gut bewegt und waren auch in der Verteidigung sehr aufmerksam“, sagte Luke Sikma. Der Amerikaner war in dieser Phase besonders auffällig, kam insgesamt auf 16 Punkte und fünf Rebounds. Hatten die Bonner in der ersten Halbzeit über weite Strecken noch auf Augenhöhe agiert, zeigte sich jetzt ein Klassenunterschied.

Niels Giffey überzeugt mit einem „Double-Double“ für Alba Berlin

Daran hatte auch Niels Giffey großen Anteil. Der Alba-Kapitän konnte sich über die konzentrierte Vorstellung seiner Mannschaft freuen, aber auch über sein eigenes „Double-Double“, 17 Punkte und zehn Rebounds, also zweistellige Werte in zwei wichtigen Komponenten des Basketballspiels. „Es ist schwer, jetzt den Fokus konstant hochzuhalten, weil wir so viele Spiele haben“, sagte der 29-Jährige, „heute ist uns das sehr gut g...

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