Aldi wehrt sich gegen Corona-Fake-News bei WhatsApp

André Wagner
Freier Autor

Aldi Nord wehrt sich gegen eine Fake News, die aktuell bei WhatsApp kursiert und in der behauptet wird, die Discounterkette würde wegen der Coronakrise all ihre Filialen schließen.

Aldi wehrt sich gegen eine Fake News, die aktuell bei Whatsapp kursiert. (Symbolbild: Getty Images)

Aktuell kursiert bei WhatsApp eine Meldung, die sich wie ein Lauffeuer verbreitet und bei vielen Menschen Panik schürt. In der Sprachnachricht ruft eine Frau zu Hamsterkäufen auf. "Seht zu, dass ihr euch bevorratet, auch alle die, die das noch für einen Witz gehalten haben, Manuela, es ist jetzt wirklich ernst", sagt sie. Sie wisse aus "sicherer Quelle", dass der "Katastrophenschutz" am Montag alle Aldi-Märkte schließen würde. Auch die Schließung anderer Supermärkte stehe kurz bevor.

Auf Facebook teilte Aldi Nord nun mit, dass es sich dabei um eine Fake News handele und alle 2.200 Aldi-Filialen weiterhin geöffnet haben.

 Liebe Kundinnen und Kunden, alle unsere Filialen sind und bleiben für euch geöffnet! Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten unermüdlich daran, euch wie gewohnt Produkte des täglichen Bedarfs anbieten zu können. Wir bitten euch um Verständnis, falls es bei vereinzelten Artikeln vorübergehend zu Lieferengpässen kommen sollte. Wir geben unser Bestes!

Aktuell kursieren viele Fake News im Netz

Die Fake News um die angeblich geschlossenen Aldi-Filialen ist nur eine von vielen Falschmeldungen, die aktuell im Netz kursieren.

So warnt die Universität Wien vor Text- und Sprachnachrichten, die auf WhatsApp verbreitet wird und von "angeblichen Forschungsergebnissen der 'Wiener Uniklinik' rund um die Einnahme von Ibuprofen und einer angeblich damit zusammenhängenden Verstärkung von Covid-19-Symptomen berichtet". Auf Facebook entlarvt das Institut diese Nachricht als Fake News.

Am Samstagmorgen dementierte das Gesundheitsministerium ein Gerücht, wonach es in Deutschland zu einem "Lockdown" kommen soll.

Diese und ähnliche Falschinformationen würden viele Bürgerinnen und Bürger verunsichern, teilte die Behörde mit.

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