Alexandra Neldel: Böse Märchen haben uns nicht geschadet

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Alexandra Neldel (45) kennt sich aus mit modernen Märchen, schließlich wurde sie einst mit ihrer Rolle in der TV-Soap 'Verliebt in Berlin' berühmt. Jetzt drehte sie eine moderne Auslegung des Märchenklassikers 'Die Sterntaler', das von den Gebrüdern Grimm niedergeschrieben wurde. Das war ein ganz schon starker Stoff, wie sie findet.

Alexandra Neldel sieht Märchen mit anderen Augen

Als Kind bekam sie selbst oft Märchen vorgelesen, aber aus heutiger Sicht findet Alexandra die Geschichten ziemlich grausam: "Märchen sind oft ganz schön böse. Da passiert schon eine Menge", sagte sie der 'Augsburger Allgemeinen'. "Interessanterweise haben wir das alle ohne größere Schäden überstanden, obwohl vielen sicherlich Märchen als Gute-Nacht-Geschichten vorgelesen worden sind."

Märchen erzählen von längst vergangenen Zeiten – kein unbekanntes Terrain für Alexandra Neldel, die auch durch ihre Titelrolle in 'Die Wanderhure' viel Beachtung fand. Sie selbst fühlt sich in der Gegenwart jedoch wohler: "Ich bin sehr froh, im Hier und Jetzt zu leben", betonte die gebürtige Berlinerin einst im 'planet-interview.de'-Interview.

Ein Märchen für die heutige Zeit

Die Sterntaler-Geschichte vom armen, aber hilfsbereiten Mädchen inspirierte den Fernsehfilm 'Die Sterntaler des Glücks', den Alexandra für die ZDF-'Herzkino'-Reihe drehte. Als moderne Heldin sucht sie darin ihr Glück und lässt sich von einem legendären Sterntaler leiten. Sie selbst und ihre Figur hätten einiges gemein mit der klassischen Märchenheldin, findet sie: "Ich bin auch hilfsbereit und bin da, wenn ich gebraucht werde. Allerdings so freundlich wie das Mädchen im Sterntaler, die ihr letztes Hemd hergegeben hat, bin ich wahrscheinlich nicht", sagte Alexandra Neldel ehrlich.

Bild: Jörg Carstensen/picture-alliance/Cover Images

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