Alles, was du über Lippenpiercings wissen musst

Martyna Rieck

Piercings sind nicht jedermanns Sache. Manche lieben sie, andere können mit dem Körperschmuck wenig anfangen. Besonders Schmuck im Gesicht sollte gut überlegt sein. Lippenpiercings waren in den frühen 2000er Jahren voll trendy und feiern aktuell ein Revival, auch fernab der Punk-Szene. Selbst Promis wie Christina Aguilera, Cara Delevinge und Bella Hadid tragen aktuell Metall am Körper. Kim Kardashian wollte den Trend auch mitmachen, sich aber nicht für immer an ihr Lippenpiercing binden und trug stattdessen einen Fake-Ring. Du traust dich, dir ein Lippenpiercing stechen zu lassen? Dann haben wir hier den ultimativen Guide für dich: von Piercing-Arten, über die richtige Pflege bis hin zu Tipps wie du eine Entzündung vorbeugen oder sie im Ernstfall behandeln kannst, plus wichtige Informationen über die zu erwartenden Schmerzen und Wunden nach dem Herausnehmen.

Welche Arten von Lippenpiercings gibt es?

Alle Piercings in der Unterlippe nennt man Labret-Piercings. Dieser Sammelbegriff umschließt seitlich sowie mittig gestochene Piercings, die dann wiederum in Unterkategorien aufgeteilt werden. Ihren Ursprung haben sie, wie die meisten Piercings, in den Traditionen von Naturvölkern (zum Beispiel bei den Inuits) und zeigten damals die Position des*der Trägers*Trägerin innerhalb des Stammes an. Lippenpiercings galten damals besonders bei Frauen als Schönheitssymbol. Labret-Piercings können sowohl aus Ringen bestehen als auch in Form von Steckern getragen werden.

Ashley-Piercing