Alltagsfrage: Deshalb sagt man vor der Kamera “Cheese”

Hannah Sommer
Freie Autorin für Yahoo Style
Beim Fotografieren wird immer wieder der Ausdruck “Cheese” verwendet. (Bild: Getty Images)

Wenn sich Freunde und Familie für ein gemeinsames Foto versammelt haben, klingt meist ein lautes “Cheese” durch den Raum. Doch woher kommt eigentlich der Ausdruck, der ein hübsches Lächeln auf Fotos garantieren soll?

Tatsächlich liegt der Ursprung weit zurück in der Geschichte: Bereits in den 1940ern tauchte der Begriff in Verbindung mit Fotografie auf. 1943 las man in der US-Zeitung “The Big Spring Herald”: “Es ist eine Formel, wenn man fotografiert wird. Sie kommt vom ehemaligen Botschafter Joseph E. Davies und garantiert, freundlich auszusehen, egal, was man gerade denkt.”

Es wird gemunkelt, Ex-US-Präsident Franklin D. Roosevelt habe etwas mit dem Ursprung von “Cheese” zu tun. (Bild: AP Photo)

Davies habe die Formel am Set von “Mission to Moscow” selbst angewendet und offenbarte, er habe vom “Cheese”-Lächeln durch einen Politiker erfahren. Dessen Identität verriet er nicht. Der Plattform “Today I Found Out” zufolge munkelt man, es handele sich um keinen Geringeren als Franklin D. Roosevelt. Ob der 32. Präsident der Vereinigten Staaten, welcher von 1933 bis zu seinem Tod 1945 regierte, selbst auf die Technik kam oder diese übernahm, bleibt offen.

Fakt ist, dass sich der Ausdruck weltweit verbreitete und noch heute von (Hobby-)Fotografen benutzt wird, um die Menschen vor der Kamera zu einem Lächeln aufzufordern. Aber warum eigentlich “Cheese”? Laut “Today I Found Out” sei die bekannteste Theorie, dass der Klang von “ch” die Zähne und das lange “ee” die Lippen so positioniert, dass ein leichtes Lächeln geformt wird.

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