Angela Merkel: Sie verrät, wer ihr im Lockdown die Haare schneidet

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Trotz Lockdown und der damit verbundenen Schließung der Friseurläden scheinen die Haare von Bundeskanzlerin Angela Merkel stets in Form zu sein. RTL-Moderatorin Frauke Ludowig hat im Interview nachgefragt.


  Angela Merkel
Angela Merkel

Angela Merkel, 66, ist seit dem Ausbruch der Coronapandemie im Medien-Dauereinsatz. Dabei fällt auf: Ob Neujahrsansprache, Presse-Statement oder Social-Media-Video – die Frisur der Bundeskanzlerin sitzt. Vor allem während des aktuellen Lockdowns kommt die Frage auf, wer sich um die Haare von Frau Merkel kümmert. Immerhin müssen Friseure seit 16. Dezember ihre Türen zum Schutz vor dem Coronavirus geschlossen halten. Den Deutschen bleiben damit nur eines übrig: ausharren, bis die Maßnahmen gelockert werden, oder selbst Hand angelegen. Mutige tun das mit der Schere oder anderen Haarschneide-Geräten, Vorsichtige behelfen sich mit Haarspray, Gel oder Haarbändern. Und wie handhabt es Angela Merkel?

Angela Merkel gibt Auskunft zu ihren Haaren

"Ich habe da ja bekanntermaßen auch Unterstützung durch eine Assistentin", sagt sie im Exklusiv-ITV-Interview mit RTL am 4. Februar auf Nachfrage von Frauke Ludowig. "Wir halten natürlich alle sanitären Bestimmungen ein", versichert die Kanzlerin und ergänzt: "Dass man langsam grau wird, damit muss man dann leben. Ich freue mich auch, wenn Friseure mal wieder aufmachen können."Frisuren-Makeovers der Stars

Friseure zu: So gehen diese Politikerinnen mit ihren Haaren um

Malu Dreyer (59, SPD), die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, lässt "Focus Online" über eine Sprecherin ausrichten, dass sie ihre Haare gerade wie alle gezwungenermaßen wachsen lasse und ebenso wie die meisten Menschen den Friseurbesuch vermisse. "Viele werden in dieser Zeit erfinderisch und greifen selbst zur Tönung oder Schere. Das alles kann den Profi nicht ersetzen. Ministerpräsidentin Malu Dreyer bleibt da auch nichts anderes übrig."

Auch Manuela Schwesig (46, SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, hätte nichts gegen einen Besuch beim Friseur einzuwenden. Ihr Sprecher lässt ausrichten: "Frau Schwesig hat seit der Schließung keinen Friseurtermin mehr gehabt und auch sonst keine Friseurdienstleistungen in Anspruch genommen. Im Gegenteil: Es geht ihr wie den meisten anderen auch. Sie würde gern mal wieder zum Friseur gehen. Aber die Corona-Zahlen lassen das im Moment noch nicht zu."

Julia Klöckner (48, CDU), setzt unterdessen auf die Do-It-Yourself-Methode. "Ich habe es auch schon gewagt, mit einem gekauften Haarschneide-Set mir die Haarspitzen zu schneiden, unter YouTube-Video-Anleitung", sagt sie laut der Nachrichtenagentur dpa. Damit nicht alles: Auch in Sachen Haarfarbe hat sich Klöckner getraut, und das mit der ein oder anderen Überraschung. Sie habe beim Aktenlesen die Zeit vergessen, gibt sie zu. Das Ergebnis: "anders als geplant, aber interessant." Auf Instagram vergleicht Julia Klöckner ihre Haare gar mit denen ihres Hundes ...

Dorothee Bär (42, CSU) hingegen vertraut laut dpa beim Stylen der Haare auf familiäre Hilfe. "Gut, dass ich zwei engagierte Töchter habe, die endlich mal beweisen können, dass ihr stundenlanges Beschäftigen mit Schmink- und Frisuren-Tutorials auf YouTube keine verschwendete Zeit war."

Verwendete Quelle:focus.de, dpa