Arbeitet Apple am eigenen VR-Headset?

teleschau
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Wie wohl die Apple-VR-Brille aussehen wird? Ein Analyst geht von einem klassischen Design aus. Bei der Technik setzt der iPhone-Konzern indes auf einen eigenen Ansatz. (Bild: 3DSculptor)
Wie wohl die Apple-VR-Brille aussehen wird? Ein Analyst geht von einem klassischen Design aus. Bei der Technik setzt der iPhone-Konzern indes auf einen eigenen Ansatz. (Bild: 3DSculptor)

Apple setzt bei zahlreichen iPhone- und iPad-Anwendungen bereits auf Augmented Reality. Offenbar arbeitet der Hightech-Konzern aus Kalifornien aber auch an einer VR-Brille, wie "Bloomberg" und chinesische Quellen berichten.

Apple in aller Munde: Der Hightech-Riese aus Cupertino soll nicht nur zusammen mit den Autoherstellern Kia und Hyundai am eigenen, elektrischen iCar arbeiten und dafür Milliarden investieren, sondern auch Pläne für ein eigenes Virtual-Reality-Headset haben.

Wie die "China Times" unter Berufung auf den Analysten Yang Weilun von JP Morgan schreibt, schwebt Apple dabei eine Lösung vor, bei der Position und Geschwindigkeit von Objekten in der Umgebung durch ein Lidar-Laser (light detection and ranging) erfasst werden. Diese Informationen ermöglichen eine genauere Abbildung der Realität in einer virtuellen Umgebung. Ein System, wie es aktuell auch in den Top-Modellen des iPhones 12 und iPad Pro zum Einsatz kommt.

Der Prozessor stammt demnach von TSMC, die optischen Komponenten werden Largan und Genius Electronic Optical beisteuern.

Technik, die offenbar ihren Preis hat: Laut Analyst dürften die Komponenten und Herstellungskosten bei den Auftragnehmern Foxconn und Pegatron schon bei rund 500 Dollar liegen. Entsprechend hoch wird der Endpreis für den Verbraucher sein. "Bloomberg" geht in einem Bericht von 900 Dollar aufwärts aus. Beim Design soll Käufer im nächsten Jahr dagegen eine "klassische" VR-Brille erwarten - und kein Augmented-Reality-System. Die bereits oft genannten Apple Glasses dürften erst 2023 oder später folgen.