Die außergewöhnliche Geschichte eines NASA-Ingenieurs, der mit einer irren Erfindung zum Milliardär wurde

Matthias Lauerer
Der Erfinder Lonnie Johnson wurde mit der Wasserpistole Super Soaker reich

Wir schreiben das Jahr 1982. „ET - Der Außerirdische“ läuft in den Kinos und Neubundeskanzler Helmut Kohl verspricht die „geistig-moralische Wende“. Lonnie G. Johnson ist damals Anfang 30 und arbeitet bei der NASA. Sein Job: Bei der „Galileo“-Mission, die unbemannte Sonden bis zum Jupiter schicken wird, sorgt er für den perfekten Nuklearantrieb.

So richtig füllt das den jungen Mann jedoch nicht aus. An den meisten Abenden langweilt sich Johnson — und bastelt an eigenen Ideen. Ein neues Kühlsystem ohne das klimaschädliche FCKW? Das wär's doch.

„Die Tests liefen gut, doch plötzlich platzte der Schlauch vom Wasserhahn — und eine gewaltige Wasserfontäne schoss durch den Raum“, erinnert sich der Erfinder im Gespräch mit Business Insider Deutschland. Lonnie denkt: Was wäre, wenn ich zunächst ein Spielzeug erschaffe, um damit das Geld für die knifflige Kühltechnik zu erzielen?

„Die Kühltechnik interessierte mich schon lange, weil sie einen enormen Einfluss auf das tägliche Leben und das Wohlbefinden der Menschen hat. Doch die Leute verstanden nicht, worum es mir ging. Mit dem Spielzeug konnte ich es so erklären, dass sie es begreifen.“

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