Bananen zum Frühstück: Top oder Flop?

Sophie Winter
Freie Autorin

Bananen machen satt, liefern dem Körper schnell Energie und enthalten wichtige Mineralien, weshalb sie besonders bei Sportlern beliebt sind. Doch auch Menschen, die sich körperlich nicht verausgaben, wünschen sich gerade am Morgen einen Energiekick. Aber ist das wirklich sinnvoll?

Sollten wir Bananen zum Frühstück essen? (Symbolbild: Getty Images)

Bananen sind gesund, keine Frage. Sie enthalten viel Kalium, das den Nerven ebenso zugute kommt wie der Muskulatur und dem Herz. Dazu sind sie reich an Magnesium und Vitamin B, die dem Körper helfen, Eiweiß zu verstoffwechseln. Wer morgens keine Zeit hat und schnell los muss, kann sich einfach eine Banane schnappen und sie notfalls unterwegs verspeisen. Doch genau das ist laut einiger Ernährungsexperten wenig ratsam.

Viel Zucker, viele Kalorien

Das liegt zum einen an dem relativ hohen Anteil an Fruchtzucker. Der treibt den Insulinspiegel schnell nach oben und erzeugt genau den Energiekick, den sich Sportler oft erwünschen. Allerdings sinkt der Insulinspiegel auch schnell wieder.

Hülsenfrüchte sind viel besser als ihr Ruf

Darunter kann die Konzentration leiden, weitere Folgen sind Müdigkeit oder auch Heißhunger. Der Zucker hat aber noch einen anderen Effekt. Während der Verdauung beginnt er zu gären und wird in Alkohol umgewandelt. Es entstehen Säuren, die entzündliche Prozesse wie Gicht oder Arthrose begünstigen können. Zudem gehören Bananen zu den Obstsorten, die besonders viele Kalorien enthalten, pro 100 Gramm sind es ganze 90.

Richtig kombiniert taugt die Banane auch als Frühstück

Wer trotzdem gleich morgens zu einer Banane greifen will, kann das tun – vorausgesetzt, er kombiniert die Frucht richtig. Mit Joghurt oder Magerquark, Leinsamen oder Mandeln und mit Gewürzen wie Zimt und Kurkuma lassen sich die ungewollten Folgen reduzieren. Der Körper kann die Stoffe besser aufspalten und der Blutzuckerspiegel steigt und fällt weniger rasant.

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