Barbados will, dass ihr euer Homeoffice in die Karibik verlegt

Antonie Hänel
·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

Durch das Coronavirus hat die Arbeitswelt endlich verstanden, dass effizientes Arbeiten im Homeoffice durchaus möglich ist. Wer nun etwas Ablenkung vom häuslichen Büro sucht, könnte es mal in der Karibik versuchen. Die Regierung in Barbados hat sich da was überlegt...

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Das könnte dein Büro sein: Der Harry Smith Beach in Barbados. (Bild: Getty Images)

Ans Homeoffice haben sich die meisten von uns während der Corona-Pandemie gewöhnt – doch es könnte noch besser werden. Wer am Laptop arbeitet und keine Lust mehr hat, tagein tagaus die heimischen vier Wände anzustarren, könnte in Zukunft mit Blick auf Sandstrand und Meer Geld verdienen – in Barbados.

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Die Karibikinsel hat es sich zum Ziel gemacht, Menschen anzulocken, die kaum eine Option auf Urlaub haben, aber ihren Job genauso gut vom Strand aus erledigen könnten. Dafür hat das Land nun das “Welcome Stamp”-Visum eingeführt, mit dem Arbeitstouristen unkompliziert für zwölf Monate auf die Insel kommen und arbeiten können.

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Alles was es dazu braucht, ist ein Passfoto, eine Kopie des Ausweises, eine Geburtsurkunde und eine Gebühr von 2000 Dollar. Es gibt auch die Möglichkeit, mit der Familie zu kommen, dann erhöht sich die Gebühr auf 3000 Dollar.

Alle Informationen dazu gibt es auf der Seite Barbados Welcome Stamp. Dort steht übrigens auch, dass die temporären Inselbewohner in den zwölf Monaten keine Einkommenssteuer auf Barbados zahlen müssen.

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Die Premierministerin des Landes, Mia Mottley, will offenbar nur das Beste für die Besucher: "Covid-19 hat das geistige Wohlbefinden der Menschen stark belastet", so Mottley in einem Interview. Ihr Land kann da helfen. “Der Sonnenschein ist kraftvoll. Das Meerwasser ist kraftvoll. Sie sind beide auf schwer zu erklärende Weise therapeutisch. Wir spüren das, warum sollten wir das nicht teilen?”

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