Darum bekommen wir in kalten Jahreszeiten mehr Akne

Die Außentemperaturen fallen und mit ihnen verlässt so langsam auch die Sommerbräune unsere Haut. Dafür übernehmen Pickel und Rötungen ihren Platz – keine erfreuliche Wendung der Ereignisse.

Der Winter stellt viele Menschen, die sowieso mit Akne zu kämpfen haben, vor große Herausforderungen. Aber keine Sorge, hier kommen einige einfache Tipps, wie sich die unangenehmen Auswirkungen der kalten Jahreszeiten abmildern lassen.

Ein Grund, warum die Haut bei Kälte eher zu Pickeln neigt, ist die Trockenheit. Die kalte Außenluft enthält deutlich weniger Feuchtigkeit als warme oder heiße Luft. Zudem greift der Wind die Oberflächenlipide der Haut an, die normalerweise die Feuchtigkeit drinnen und den Dreck draußen halten. Laut der American Academy of Dermatology stellt die Haut bei Trockenheit ein Sekret namens Sebum her, dass das Problem der Feuchtigkeit zwar löst, aber dafür schnell die Poren verstopft und damit zum Ausbruch von Pickeln beiträgt.

Die Stirn, Nase und Wangen – die "T-Zone" – enthält mehr dieser Sebum-produzierenden Drüsen als jeder andere Teil des Körpers. Deswegen finden sich auch hier am häufigsten die nervigen, roten Punkte. Aber wie schützt man sich vor der Trockenheit der kalten Monate?

Ellen Marmus, M.D., eine Dermatologin von Dove, sagt: "Der beste Weg, um trockene Haut im Gesicht zu vermeiden, ist eine erhöhte Feuchtigkeitspflege." Ölfreie Cremes, angewendet auf das noch feuchte Gesicht – also direkt nach der heißen Dusche – verschließt die Feuchtigkeit in den Poren und verhindert, dass die Haut zu viel Sebum produziert. Auch das Einhüllen in einen Schal, wenn man vor die Tür geht, kann Wunder wirken. 

Zudem ist es wichtig, sich bewusst zu sein, dass kaltes Wetter zu Entzündungen führen kann, die wiederum ein Hauptgrund für Akne sind. Eine sanfte Gesichtsreinigung und das Vermeiden von Peelings ist ein simpler Weg, um die vom Winter gestresste Haut nicht noch weiter zu beschädigen.

Und zu guter Letzt (und der vielleicht am schwierigsten umzusetzende Tipp): Sich nicht stressen lassen. Die letzten Monate des Jahres sind normalerweise die beste Zeit für Stresspickel. Also versuchen Sie sich trotz Deadlines und den ersten Überlegungen für Weihnachtsgeschenke Zeit für sich selbst zu nehmen, weiterhin Sport zu machen und genug Schlaf zu bekommen.