Männerfantasien: So soll die Traumfrau sein

Wenn's um die Wahl des passenden Partners geht, lassen wir uns alle gern von unserem gedanklichen Wunschzettel beeinflussen: Während Frauen nach einem treuen Versorger suchen, halten Männer eher nach der Sexbombe mit Modelantlitz Ausschau. Soweit jedenfalls das gängige Klischee.

Doch was ist wirklich dran am Dating-Mythos? Wir wissen wenigstens schon mal, was die Kerle WIRKLICH wollen — und zwar aus allererster Hand.

Was sollte SIE haben, um SEIN Herz zu erobern? (Bild: thinkstock)
Was sollte SIE haben, um SEIN Herz zu erobern? (Bild: thinkstock)


Schön, klug, liebevoll, witzig, kreativ: Wie soll sie denn nun sein, die Traumfrau schlechthin? Unsere amerikanischen Kollegen von Yahoo! haben sich mal in aller Ruhe bei den Herren der Schöpfung umgehört — und dabei Erstaunliches (und erstaunlich Offenes) zu Tage gefördert:

„Sie muss attraktiv sein"
Tim (36) nimmt in punkto Partnerwahl kein Blatt vor den Mund: „Sie muss attraktiv sein. Auf den ersten Blick nehme ich erst mal wahr, wie eine Frau aussieht. Das ist der Funke, der überspringen muss. Und wenn wir eine Weile zusammen sind — sogar dann, wenn der Funke erloschen ist, wir uns aneinander gewöhnt haben — mag ich es noch immer, wenn sie sich für mich ins Zeug legt."

Mit anderen Worten: Männer suchen also tatsächlich „nur" nach einer wohlgeformten Sahneschnitte? Nicht ganz. Denn in Sachen langfristige Beziehung geht es den Herren um weniger Oberflächliches. Laut Tim und vielen anderen ist der Knackpunkt nicht das perfekte Aussehen der Partnerin, sondern ihre Bereitschaft, sich für den Partner um ihr Äußeres zu bemühen!

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„Ich will geliebt — und nicht gebraucht werden"
Natürlich zählen nicht allein Äußerlichkeiten. Sam (34) ist zum Beispiel auch wichtig, von seiner Partnerin nicht als Mittel zum Zweck betrachtet zu werden: „Ich möchte eine Frau, die mich will und nicht eine, die mich nur braucht. Ich fühle einfach, wenn eine Frau nur wegen des Geldes, meines Ansehens oder aus purer Verzweiflung mit mir zusammen ist. Ich bin doch keine Bank, auch kein Papi auf Abruf und erst recht kein Notnagel für schlechte Zeiten!"

Tja, von wegen emotional behinderte Kerle! Jungs merken durchaus, ob eine Verbindung echt oder doch nur vorgetäuscht ist: „Mir wäre eine echte Frau, die wirklich auf mich steht, wesentlich lieber als eine, die mich als bloßes Vorzugspaket betrachtet."

„Körperliche Anziehung ist essentiell"
Doch was macht sie aus, die echte Verbindung zur Partnerin? Wenn es nach Anthony (31) geht, spielen hierbei besonders Zärtlichkeit und Körperkontakt eine große Rolle: „Meine letzte Freundin war sexy, klug und hatte überhaupt viele Qualitäten. Aber nach ein paar Monaten, in denen wir uns körperlich sehr nahe waren, kühlte sie merklich ab. Irgendwann habe ich einfach das Gefühl von Wärme und ganz alltäglicher Berührung vermisst."

Wenn sie eine romantische Verbindung aufbauen wollen, kommt es den Herrschaften also gar nicht an erster Stelle auf heiße Action zwischen den Laken an, sondern viel mehr auf Umarmungen, Küsse und regelmäßige Streicheleinheiten.

Pro und Kontra: Zusammenziehen oder nicht?

„Sie sollte meinen Humor teilen"
Außen Macho, innen Schmusekater und irgendwo dazwischen jungenhafter Witzbold, der sich nach Anerkennung (und lauten Lachern von IHR) sehnt: „Klar, sie muss sexy sein, wir sollten gemeinsame Interessen haben — aber ich möchte auch lachen! Ich habe schon Frauen gedatet, die meinen Sinn für Humor einfach nicht geteilt haben und genau diese Beziehungen kamen schnell ins Straucheln. Ich mag es eben sehr, zu lachen und Spaß zu haben", so Mike (28).

Klar, wenn sie bei seinen Scherzen laut losquietscht, fühlt er sich nicht nur verstanden — sein Ego erhält auch gleichzeitig eine Art Gratis-Boost. Dieses Gefühl von Macht und Einfluss ist für Männer DER Antörner!

„Relaxt und geduldig — so muss meine Nächste sein"
Alle Probleme kann dann aber selbst die schönste Frau der Welt nicht weglachen: Denn so sehr kleine Späßchen die Beziehung erhalten, so heftig drücken zum Beispiel Psycho-Spielchen die Beziehungs-Stimmung.

Wie bei Peter (39). Er hat nach „einer Reihe von gescheiterten Partnerschaften" endgültig genug von Zicken im Schafspelz: „Vor 10 Jahren hätte ich noch gesagt, es kommt vor allem aufs Aussehen und die Leidenschaft an." Aber heute wisse er es besser: „Ich registriere jetzt eher, wie sie auf Probleme reagiert: Regt sich über kleine Dinge unverhältnismäßig auf? Muss ich sie ständig beruhigen, wenn etwas nicht nach ihrer Nase geht?" Oder ist sie gar „eine passiv-aggressive Zicke?"

Egal, wie hübsch sie ist, „wenn eine Frau mich frustriert, sich total unvernünftig benimmt oder mir das Gefühl gibt, ich müsste Gedanken lesen können, bin ich weg. Meine nächste Freundin muss relaxt und geduldig sein."

Klare Botschaft, liebe Single-Ladys: Mit ein bisschen Einsatz in Sachen Optik, einer gesunden Portion Unabhängigkeit, viel körperlicher Nähe, Sinn für Humor und einer stabilen Persönlichkeit wird's was — vielleicht sogar mit dem süßen Nachbarn!

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