Burning Man 2019: Das waren die krassesten Looks des Festivals

Das Burning Man Festival in der Wüste Nevadas ist für seine gewagten Outfits bekannt. Auch 2019 lieferte die neuntägige Veranstaltung wieder reichlich Looks, über die es sich streiten lässt.

"Mad Max" lässt grüßen: Model Kelly Gale auf dem Burning Man Festival (Bild: Instagram/kellybellyboom)

Zwischen Staunen und Stirnrunzeln ist es in der Kunst oft ein schmaler Grat. Nirgendwo wird das so deutlich, wie beim Burning Man, einem neuntägigen Festival in der Wüste von Nevada. Die Veranstaltung huldigt der modernen Kunst in all ihren Formen und begreift sich selbst als ein großes Performance-Art-Projekt, zu dem jeder Besucher des Festivals etwas beiträgt.

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Skurrile Verkleidungen gehören also quasi zum Dress Code beim Burning Man. Und das australische Model Kelly Gale tat dieses Jahr auf jeden Fall ihr Bestes, um diesen zu befolgen. Sie zeigte sich unter anderem leichtbekleidet in einem Ganzkörper-Kostüm aus schwarzem Netz. Dazu trug sie hohe Schnürstiefel, lederne Armstulpen und eine metallene Totenkopf-Maske.

Fans des “Victoria’s Secret”-Models zeigten sich entzückt von ihrem Endzeit-Look. „Megaheiss, einfach perfekt“, kommentierte ein Follower das Outfit auf Instagram. “Damit könntest du im nächsten Mad Max Film mitspielen”; meinte ein anderer, während sich ein dritter die Frage erlaubte: “Tolles Outfit, aber wie gehst du damit auf die Toilette?“

Netz, Nieten und Nacktheit

Andere Festivalbesucher trugen sogar noch weniger Stoff, wie die Begleitung des Immobilienmaklers Tosh Berman, die ihre Brüste nur mit Nippeltape, dafür aber ihren Kopf mit einer nietenbesetzten Kapitänsmütze schmückte.

Die Influencerin Julia Shefer kam unterdessen als futuristisches Playboy-Häschen in einem silbernen Body und Plateau-Sandalen.

Journalistin @bibons entschied sich für ein sternförmiges, freizügiges Bikini-Top zu einem durchsichtigen metallenen Rock-Konstrukt.

Und die Hairstylistin @amybcolor trug zur goldenen Hotpants nur eine offene Pelzjacke – und nichts darunter bis auf ein wenig Klebeband.

Musiker sorgt für Sex-Skandal auf der Bühne

Neben seiner gewagten Outfits ist das Festival außerdem dafür bekannt, dass es dort sehr viel um Sex geht. Nicht nur in den Zeltlagern der Besucher, sondern auch auf dem Festivalgelände.

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So soll es dort angeblich einen Lusttempel geben, in dem Orgien stattfinden. Er trägt sogar den Namen „Orgy Dome“ und wird von einer Organisation betreut, die sich für eine positivere Einstellung zu Sex einsetzt.

Gerüchten zufolge gab es in diesem Jahr sogar Sex auf der Bühne, während des Auftritts des australischen Musikers DJ Flume. Dieser soll vor den Augen des Publikums eine junge Frau, offenbar seine Lebensgefährtin, oral befriedigt haben.

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