Charly Hübner: Glücklich als Metalhead

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Als Junge in der DDR, der Heavy Metal liebte, war Schauspieler Charly Hübner (48) klar Außenseiter, aber das war egal, denn Motörhead und die krassen Gitarren waren es wert.

Heitere Jungs auf der Tanzfläche

Der Star hat ein Buch über seine Liebe zu Heavy Metal geschrieben und wie es sich damals angefühlt hat, auf röhrende Gitarren zu stehen und nicht auf den Mainstream-Pop. Mit so einem Musikgeschmack war man in der DDR eben Exot. "Bei uns im Mecklenburgischen waren wir die belächelten Freaks, die zu dieser extrem nervenden Musik lächerlich tanzten", erinnert sich der Fernsehstar im Gespräch mit 'RND'. "Wir brachten zur Dorfdisko unsere Metallica-Kassetten mit, gaben sie dem DJ, und irgendwann hatten wir dann unsere halbe Stunde: Sieben heitere Jungs allein auf der Tanzfläche." Die Liebe zur Musik hat ihn nie verlassen und er bedauert es noch sehr, dass er seine geliebten Motörhead nur einmal live sehen konnte.

Charly Hübner hätte jetzt vielleicht ein bisschen mehr Zeit

Motörhead gibt es nicht mehr, aber zumindest hätte der Darsteller jetzt ein bisschen mehr Zeit, denn er hört - zum Entsetzen der Fans - bei der beliebten Sonntagsserie 'Polizeiruf 110' auf. "Das waren tolle zwölf Jahre und wir haben vieles wagen dürfen und vieles ist uns auch gelungen", erzählte Charly Hübner gegenüber dem 'NDR', wie stolz er auf die Krimireihe ist. Aber irgendwann ist auch mal Schluss und wenn die Pandemie es zulässt, wäre nun ein Besuch beim Metalfestival in Wacken drin.

Bild: Henning Kaiser/picture-alliance/Cover Images

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