Coca-Cola: Wundermittel für die Waschmaschine?

Hannah Klaiber
Freie Journalistin

Coca-Cola wird als Wundermittel für extrasaubere und toll duftende Wäsche gehandelt. Yahoo Style verrät dir, ob das wirklich stimmt und welchen Nachteil der schwarze Softdrink mit sich bringt.

Nicht alle trinken Cola, manche verwenden sie auch zum Wäsche waschen (Symbolbild: Getty Images)

Coca-Cola soll auch die hartnäckigsten Flecken in der Wäsche entfernen und außerdem für einen angenehmen Duft sorgen – ein Traum zum Beispiel bei verschwitzter Sportwäsche, auf der sich Flecken von Gras oder Tartanbahn festgesetzt haben. Doch wie wirkt das vermeintliche Wundermittel, das wir bislang doch eigentlich lieber getrunken haben – und hat der Einsatz in der Waschmaschine auch Nachteile?

Verantwortlich für Sauberkeit und Duft sollen Phosphor- und Kohlensäure sein, die im Softdrink enthalten sind, Flecken Spur für Spur lösen und neben sauberer Wäsche auch für eine saubere Maschine sorgen. Nicht umsonst wird das legendäre Getränk als Allround-Fleckenlöser gehandelt: Gegen Rostflecken hilft Cola in Kombination mit Alufolie, und selbst verstopfte Abflüsse und Toiletten mit hartnäckigen Kalk- und Schmutzablagerungen sollen dank Cola wieder porentief rein werden.

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In der Waschmaschine verwendet hat der Superfleckenlöser Cola jedoch einen entscheidenden Nachteil: Das Getränk enthält viel Säure, und wie jede saure Substanz (also auch Essig oder Zitronenreiniger) greift Cola die Gummidichtungen im Gerät, also zum Beispiel die Türmanschette, an. Cola als Fleckenlöser sollte also nur ausnahmsweise in der Maschine oder besser noch vor allem bei Handwäschen zum Einsatz kommen, damit der Kunststoff in der Waschmaschine nicht vorzeitig porös wird oder gar bricht.

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