Coronavirus: So geht die Queen mit der aktuellen Lage um

Ann-Catherin Karg
Freie Journalistin

Nachdem ihr Sohn Prinz Charles positiv auf Covid-19 getestet wurde, sorgen sich royale Fans um die Gesundheit von Queen Elizabeth. Die 93-Jährige hat den Buckingham Palast schon vor Tagen verlassen, gehabt sich aber wohl auf Schloss Windsor und hält ihre wöchentlichen Treffen mit Premierminister Boris Johnson nun eben telefonisch ab.

Die Queen ist ins Schloss Windsor umgezogen und hält sich strikt an die empfohlenen Regeln. (Bild: Getty Images)

Um sie muss man sich keine Sorgen machen, das ist die beruhigende Botschaft von Queen Elizabeth an ihre Fans. Das jüngste Bild, das der offizielle Account The Royal Family bei Twitter und Instagram veröffentlichte, zeigt die Queen bei bester Gesundheit mit einem Telefonhörer in der Hand. Auf einem zweiten Bild ist Premierminister Boris Johnson zu sehen, ebenfalls telefonierend.

Telefonischer statt persönlicher Kontakt

Anstatt sich wie sonst persönlich bei der wöchentlichen Audienz zu sehen, hielten der Premierminister und sie diese nun eben per Telefon ab, teilte der Buckingham Palast mit. Nur kurz zuvor hatte es von dort am 25. März dieses Statement gegeben: ”Die Queen ist bei guter Gesundheit.“

Fragen nach dem Gesundheitszustand der Queen waren vor allem laut geworden, nachdem bekannt wurde, dass ihr Sohn Prinz Charles positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Weiter hieß es in dem Statement: ”Die Königin hat den Prinzen von Wales zuletzt am Morgen des 12. März kurz gesehen und befolgt alle angemessenen Ratschläge in Bezug auf ihr Wohlergehen.“ Bekannt ist, dass Prinz Charles bisher nur milde Symptome seiner Infektion spürt und sich mit seiner Frau Camilla auf Balmoral Castle in Schottland befindet.

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Jetzt ist jeder gefragt

Die 93-jährige Queen und ihr 98-jähriger Mann Prinz Philip waren aus dem Buckingham Palast nach Schloss Windsor gezogen, nachdem ein Mitarbeiter des Buckingham Palasts positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Kurz nach ihrer Ankunft am 19. März veröffentlichte die Queen ein Statement, in dem sie u.a. schrieb, sie und ihr Mann wüssten, ”dass viele Einzelpersonen und Familien im Vereinigten Königreich und auf der ganzen Welt in eine Zeit voller Sorge und Unsicherheit eintreten“. Zum Schutz der Gemeinschaft müssten nun alle ihre Gewohnheiten und Routinen ändern und neue Wege finden, um mit ihren Liebsten in Kontakt zu bleiben und sie zu schützen. Die Mitglieder der königlichen Familie würden alles tun, was dafür nötig sei.

Grüße zum Muttertag und an die Enkelin

Zum britischen Muttertag am 22. März postete der Palast ein Foto der Queen mit ihrer verstorbenen Mutter und wünschte allen Müttern alles Gute:

Einen Tag später wurden über den Account herzliche Glückwünsche an Queen Elizabeths Enkelin Prinzessin Eugenie übermittelt, die ihren 30. Geburtstag feierte.

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Die Queen weiß also, wie man sich und andere momentan schützt, ohne sich aus den Augen zu verlieren. Und trotzdem wird sie sich wie wir alle auf den Tag freuen, an dem die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen aufgehoben werden können. Schließlich wurde erst kürzlich bekannt, dass Prinz Harry und Herzogin Meghan Pläne hatten, den Sommer nicht in ihrer Wahlheimat Kanada zu verbringen, sondern zusammen mit der Queen auf dem schottischen Schloss Balmoral. Harrys Großmutter sollte endlich auch einmal Zeit mit ihrem Urenkel Archie verbringen können.

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