Coronavirus: So kämpfen soziale Netzwerke gegen Verschwörungstheorien

teleschau

Im Netz kursieren massenhaft Falschinformationen und wilde Verschwörungstheorien über das Coronavirus. Mittlerweile haben alle großen Plattformen Maßnahmen gegen Fake News im Einsatz.

Spätestens mit der Erklärung eines internationalen Notstands wegen des Coronavirus hat die WHO den Ernst der Lage klar gemacht. Auch bei den sozialen Netzwerken herrscht Alarmstimmung, allerdings aus anderen Gründen. Denn schon nach den ersten Meldungen über die Krankheit verbreiteten sich Falschinformationen und Verschwörungstheorien im Eiltempo über Facebook, Twitter und andere soziale Netzwerke.

Alle großen Plattformen haben mittlerweile entsprechende Maßnahmen ergriffen. So filtern Facebook, Instagram und Twitter Falschinformationen zum Virus. Google zeigt Nutzern nun Tipps bei Verdachtsfällen an und bietet Hintergrundinformationen über die Krankheit. Bei der Suche auf mobilen Plattformen wird zudem ein SOS-Alarm angezeigt.

Wie Facebook nach der WHO-Maßnahme in einem Blogeintrag mitteilte, werden bei Facebook und Instagram nun die "Fact-Checker" eingesetzt, die Inhalte löschen und mitunter auch Nutzer informieren, die Falschinformationen geteilt haben. Weiterhin sollen im Newsfeed "relevante und aktuelle" Nachrichten - wie etwa von der WHO - weit oben angezeigt werden. Twitter geht einen ähnlichen Weg und zeigt bei der Suche zum Virus nun "glaubwürdige" Informationen aus "zuverlässigen" Quellen an.