Covid-19: 37% aller Erkrankten haben mindestens ein Langzeitsymptom

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Covid-19: 37% aller Erkrankten haben mindestens ein Langzeitsymptom

37% aller Covid-19-Patienten haben einer am 29. September veröffentlichten Studie zufolge Langzeit-Symptome.

Im Rahmen der Studie, durchgeführt von der Universität Oxford und dem National Institute for Health Research, wurden 270.000 ehemalige Covid-Patienten untersucht. Darin heißt es unter anderem, dass 37% aller Genesenen drei bis sechs Monate nach der Infektion mindestens ein Langzeit-Symptom aufwiesen.

Am häufigsten berichteten diese von Atembeschwerden, Problemen im Bauchbereich, Schmerzen, Erschöpfung und Angstzuständen/Depressionen. Die Symptome sind häufiger bei Frauen und bei denjenigen zu finden, deren Infektion zu einem Krankenhausaufenthalt führte. Frauen und junge Menschen klagten zudem verstärkt über Kopfschmerzen, Beschwerden im Bauchbereich und psychische Probleme. Bei Männern und älteren Menschen häuften sich kognitive Probleme und Atembeschwerden.

Angaben dazu, welche Gründe den Langsymptomen zugrunde liegen könnten, machte die Studie nicht. Auch wurde nicht erwähnt, wie lang die Beschwerden anhielten und wie ausgeprägt sie waren.

"Wir müssen die Ursachen für die verschiedenen Symptome der Überlebenden besser untersuchen", betonte Studienleiter Paul Harrison von der Universität Oxford. "Diese Erkenntnisse sind von größter Wichtigkeit, wenn es darum geht, die Langzeitfolgen von Covid-19 zu verhindern oder wirkungsvoll zu behandeln."

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