Crowdsourcing: Sieht so die Zukunft der Modewelt aus?

Materialabfälle verstopfen und überfüllen nicht nur Ihren Schrank, sondern auch die Deponien. Um dem entgegenzuwirken, gibt es jetzt Crowdsourcing. Dies bedeutet, dass Angebot und Nachfrage für jedes einzelne Produkt berücksichtigt wird. Gustin ist beispielsweise eine solche Marke für Herrenmode, die die Modebranche aus einer völlig neuen Perspektive betrachtet.

Gustin wurde in San Francisco gegründet und verfolgte diesen Ansatz der Produktion von kleinen Auflagen, während sie gleichzeitig trotzdem kontinuierlich neue Designs entwerfen. Kunden können auf der Website des Shops ein "Gefällt mir" dalassen für Stile, die ihnen gefallen. Wenn genug Interesse besteht, werden die Kleidungsstücke dann von Hand gefertigt und direkt an Ihre Haustür geliefert.


"Ohne sich aufstapelnde Lagerbestände und verschwenderische Marketingkampagnen, die Sie davon überzeugen, das zu kaufen, was wir bereits gemacht haben, ist die Effizienz enorm", schreiben die Designer auf der Website. "Wir geben diese Ersparnisse an Sie zurück. Im Gegensatz zu anderen Marken, die den Vermittler außen vor lassen, aber dafür die Ersparnisse beibehalten, erhalten Sie Boutique-Qualität mit Preisen des Großhandels. Wir wissen, wovon wir sprechen, da wir früher selbst über den High-End-Einzelhandel verkauft haben."







Als das Unternehmen seine Produkte noch über Standardgeschäftsmodelle der Branche verkaufte, kostete eine Jeans zwischen 200 und 300 US-Dollar. Jetzt – ohne jeglichen Abfall und mit Crowdsourcing– liegt der Preis bei rund 75 US-Dollar.


Der Wunsch nach umweltfreundlicher Mode und "zero waste" wird immer stärker und wichtiger. Crowdsourcing könnte ein Lösungsmodell sein. Entdecken Sie die Crowdsourcing-Designs von Gustin hier.