Darum ist Küssen so gesund

·Freie Journalistin
·Lesedauer: 2 Min.

Ein inniger Kuss fühlt sich wunderschön an und festigt die emotionale Bindung zwischen zwei Menschen. Wer oft und gerne küsst, stärkt damit aber nicht nur seine Beziehung, sondern auch seine Gesundheit.

Küssen ist gut für die Beziehung und die Gesundheit. (Bild: Getty Images)
Küssen ist gut für die Beziehung und die Gesundheit. (Bild: Getty Images)

Die schönste Art, Kalorien zu verbrennen

Als Autorin des Buchs "Kissing: Everything You Ever Wanted to Know about One of Life's Sweetest Pleasures," ("Küssen: Alles, was du schon immer über eine der schönsten Freuden des Lebens wissen wolltest") ist Andréa Demirjian quasi Expertin, was Knutschen anbelangt. Für sie ist Küssen fast so essenziell wie Atmen – eine ziemlich praktische Herangehensweise, die durch andere Fakten noch untermauert wird. 

Beim Küssen werden nämlich auch Kalorien verbrannt, wobei gilt: Je leidenschaftlicher, desto mehr. Beim entspannten Züngeln sind es immerhin zwei bis drei Kalorien pro Minute, bei wirklich leidenschaftlichem Geknutsche können bis zu 26 Kalorien pro Minute dahinschmelzen.

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Glückshormone stärken das Selbstwertgefühl

Beim Küssen produziert der Körper massenweise Glückshormone wie Oxytocin, Serotonin und Dopamin, die dafür sorgen, dass wir uns unserem Kusspartner enger verbunden fühlen und zum Beispiel Schmerzen weniger stark wahrnehmen. 

Gegenüber "USA Today" betonte die Sexologin Jennifer Litner einen weiteren positiven Effekt: Die vermehrte Produktion von Glückshormonen vermindere gleichzeitig die Produktion des Stresshormons Cortisol. All das wirkt sich laut Demirjian auch positiv auf die Selbstwahrnehmung aus: Wer einer anderen Person durch Küssen signalisiert, dass er oder sie Gefühle für sie hegt, sie attraktiv und begehrenswert findet, fühlt sich im Gegenzug auch wohl mit sich selbst.

Viel Speichel, weniger Karies

80 Millionen Bakterien tauschen Küssende untereinander aus und das hört sich erst einmal wenig gesund an. Diese können u.a. Karies verursachen. Die Mikroorganismen ernähren sich von Speiserückständen und wandeln Zucker in Säure um, die dann den Zahnschmelz angreift. Was dagegen hilft, sind regelmäßiges Putzen sowie möglichst zuckerarme Getränke und Speisen. 

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Daneben hilft aber auch Speichel bei der Neutralisation der Zähne schädigenden Säure. Und genau da kommt das Küssen ins Spiel. Denn der verstärkte Speichelfluss während des Küssens schützt eben auch vor eben jenen Bakterien, die unter anderem durch das Küssen übertragen werden können.

Küssen weitet die Blutgefäße

Beim Küssen beschleunigen sich Herzschlag und Puls, der Blutdruck steigt und die Gefäße weiten sich. Wer regelmäßig küsst, kann seinen Blutdruck sogar langfristig senken, stärkt sein Herz- Kreislauf- und sein Immunsystem und tut seinem Herzen gleich in doppelter Hinsicht etwas Gutes.

Im Video: 9 Fakten über das Küssen

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