Das klappt auch in letzter Minute: Der Last Minute DIY-Adventskalender

Hannah Klaiber
Freie Journalistin

In wenigen Minuten gebastelt mit Materialien, die du sicher zu Hause hast: Dieser DIY-Adventskalender ist absolut last-minute-tauglich!

Der Last Minute-Adventskalender ist schnell gebastelt und sorgt lange für Freude. (Bild: Getty Images)

Das Problem bei so genannten “Last Minute”-Ideen, die auch noch “DIY” sind: Sie sind oft entweder entsprechend hässlich oder teuer  – oder man braucht so viele ausgefallene Materialien, dass man in letzter Minute auch noch einen Bastelladen ausrauben muss, bevor man sich dann die Bastelanleitung vom Profi übersetzen lassen kann.

Garantiert zuckerfrei: Die besten DIY-Adventskalender

Du solltest also auch bei der eiligen Recherche für den selbstgebastelten Adventskalender in letzter Minute sorgfältig sein – oder einfach diesen Beitrag weiterlesen. Wir präsentieren: den absolut einfachsten, hübschesten und eiligsten DIY-Adventskalender im Schwierigkeitsgrad von Bastelrookie bis DIY-Nerd, mit Materialien, die du entweder schon zu Hause hast oder ganz einfach im nächsten Supermarkt beschaffen kannst.


Du brauchst:

Für die Verpackung:

  • Packpapier für 24 Päckchen oder 24 Butterbrottüten
  • Klebeband

Für die Nummerierung:

  • einen funktionierenden Drucker und Druckerpapier in einer Farbe deiner Wahl, Klebestift
  • oder Glitter Glue, Goldstifte
  • oder andere Farbstifte; echte Bastelnerds verwenden Flüssigkleber und farbigen Glitzerpuder

Für die Aufhängung:

  • eine Schnur plus 24 Wäscheklammern
  • oder Pinnwand plus 24 Pins
  • oder ein Office-Raster mit 24 Vielzweckklemmen

 Für den Inhalt:

  • 24 gute Ideen (viele Inspirationen gibt es bei Pinterest unter dem Hashtag #StockingStuffers)

Noch nicht in Weihnachtsstimmung? Versuch’s mal mit diesen Filmen

Und so geht’s:


  • Die 24 Geschenke in 24 Packpapierpäckchen verpacken
    Wahlweise kann statt Packpapier auch Butterbrotpapier verwendet werden – echte Last-Minute-Profis verlassen sich auf die fertigen Butterbrottüten aus der Drogerie. Päckchen jeweils gut verschließen.


  • In Sachen Numerierung kreativ werden – oder anderer Leute Kreativität nutzen: Unter dem Suchbegriff „Free Printable Advent Calendar Numbers“ (oder einfach hier) gibt es hübsche Zahlen zum Ausdrucken. Diese mit Klebestift auf die Päckchen kleben.
  • Wer lieber selber Hand anlegen will und eine annehmbare Handschrift hat, malt die Nummern mit Glitter Glue, Gold- oder anderen Farbstiften auf. Bastelladenbesitzer und sonstige DIY-Profis schreiben die Zahlen mit Flüssigkleber auf und pusten farbigen Puder darüber. Letzteres könnte dann ungefähr so aussehen:


  • Zuletzt geht’s an die Aufhängung: Je nach Gewicht der Geschenke muss auch die Aufhängung mehr oder weniger stabil sein. Leichte Päckchen können einfach mit Pins an einer Korkwand befestigt oder mit Wäscheklammern an einer stabilen Schnur aufgehängt werden:


  • Größere Exemplare werden mit Vielzweckklemmen an ein stabiles Office-Raster oder anderes Gitter geklemmt:


  • Oder einfach in eine schöne Kiste gepackt. Fertig!

Wenn auch die Geschenkideen erst Last Minute einfallen wollen: Die einfachste, aber entscheidend abgewandelte Variante des Adventskalenders sind übrigens die amerikanischen Stocking Stuffers, bei denen in einen großen Strumpf über die gesamte Adventszeit immer wieder kleine und größere Geschenke gepackt werden.

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Der oder die Beschenkte sieht den Strumpf also Schritt für Schritt, Tag für Tag wachsen, bis dann an Weihnachten alles auf einmal (oder eben nacheinander) ausgepackt werden darf. So wächst die Vorfreude – und die Zeit für den Schenkenden, die letzten Päckchen noch zu besorgen und einzupacken!