Das Traumschiff: Florian Silbereisens Look sorgt für Lacher

Anna Rinderspacher
·Lesedauer: 2 Min.

Wegen der Corona-Krise sind sämtliche Kreuzfahrten für die laufende Saison abgesagt. Nur ein Luxusdampfer durfte gestern noch in See stechen: Die MS Amadea, besser bekannt als “Das Traumschiff”, schipperte am Ostermontag über Millionen von deutschen TV-Bildschirmen. Diesmal nahmen Florian Silbereisen und seine Crew die Zuschauer mit auf eine sagenhafte Reise nach Marokko.

Kapitän oder Influencer? Florian Silbereisen sah bei seinem Ausflug in die Dünen zwar stylisch aus - praktisch war das Outfit aber nicht (Bild: Dirk Bartling/ZDF/dpa)
Kapitän oder Influencer? Florian Silbereisen sah bei seinem Ausflug in die Dünen zwar stylisch aus - praktisch war das Outfit aber nicht (Bild: Dirk Bartling/ZDF/dpa)

In Zeiten, in denen sich der Großteil aller Gespräche um Toilettenpapier, Mindestabstand und Fernunterricht drehen, war es für viele Deutsche eine willkommene Ablenkung von der Pandemie. Das zeigen zumindest die Twitter-Reaktionen auf den ZDF-Film.

Besonders eine Szene sorgte für Aufsehen: Silbereisen alias Traumschiff-Kapitän Max Pranger nutzte die Zeit an Land, um mit seiner Kollegin Hanna Liebhold (Barbara Wussow) Sandboarden zu gehen – dabei fährt man mit dem Snowboard eine Sanddüne hinunter. Und das tat der werte Seemann in einem bemerkenswerten Outfit aus Jeans, Lederjacke und Schnürstiefeln.

Bei aller Bereitschaft sich von der Geschichte mitreißen zu lassen, war das einigen Zuschauern dann doch zu absurd.

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Denn man muss nicht in der Wüste gewesen sein um zu wissen: Ohne Kopfbedeckung und Wasser auf eine Düne zu steigen, ist ein No-Go – dafür ist es viel zu heiß und die Sonne zu intensiv.

Lockere Kleidung ist stattdessen angesagt. Eine schwarze Lederjacke ist deshalb so ziemlich das Letzte, was man bei einem Ausflug in die Wüste anziehen sollte – egal wie cool sie einen aussehen lässt.

Nicht einmal die Sonnenbrille des feschen Kapitäns kam beim Twitter-Publikum gut weg.

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Aber seien wir ehrlich: Die spektakuläre Rettungsszene in der Wüste hat uns zumindest für ein paar Minuten vergessen lassen, in welchem Katastrophenfilm wir alle selbst gerade leben. Dafür, lieber Florian, sagen wir Danke und Ahoi!