Das Wetter zum Wochenende: Es schneit (ein wenig)

Wer Glück hat, kann den ersten Advent vorweihnachtlich mit etwas Schnee erleben. Foto: Symbolbild / gettyimages / Jude Evans

Eine Kaltfront überquert Deutschland südwärts – so schreibt es der „Deutsche Wetterdienst“ auf Twitter. Der Front folgt kältere Polarluft und vereinzelt Schnee. An manchen Orten Deutschland könnte so ein weißer erster Advent folgen.

Der erste Advent steht vor der Tür und pünktlich zur vorweihnachtlichen Zeit wird es frostig am Wochenende – und auch ein wenig weiß. Zwar ist die Deutschlandkarte des „Deutschen Wetterdienstes“ (DWD) aktuell weitestgehend frei von Warnungen, doch aus Süden und Norden kriecht die Kälte langsam ins Land. Im Laufe der kommenden drei Tage sinkt zudem die Schneefallgrenze auf 600 Meter herab, es wird in einigen Teilen des Landes Schnee erwartet.

Freitag, den 29. November

Für Freitag schreibt der Wetterdienst: „Zunächst mäßig-kalt, in den Nächten teils mäßiger Frost, im Bergland durchweg winterlich.“ Vor allem im Süden sei es bedeckt und es komme zu schauerartigen Regenfällen, davon betroffen sei vor allem die Alpenregion und der Schwarzwald. In Schleswig-Holstein und südöstlich entlang der Elbe taucht immer wieder die Sonne auf. Höchstwerte: zwischen sechs und zehn Grad Celsius.

In der Nacht auf Samstag kühlt es dann merklich ab, Tiefsttemperaturen liegen bei minus drei Grad Celsius. In einem Streifen von der Nordsee bis nach Sachsen und Ostbayern kommt es zu Schneefällen. Ansonsten meist Regenschauer. Auf Twitter schreibt der DWD, dass es immerhin nicht zu Glatteis kommen soll, dafür kann es „hier und da zu überfrierender Nässe oder geringem Schnee, beziehungsweise Schneematsch, kommen“.

Samstag, den 30. November

Der Samstag beginnt freundlich und trocken – vor allem im Südwesten und Westen Deutschlands. Im Nordosten und an der Ostsee gibt es erst „heitere Abschnitte“, später zieht es dann zu: wolkig bis stark bewölkt und Schauer. Einregnen könnte es sich von der Nordsee bis ins angrenzende Binnenland, dazu mäßiger Wind.

Zudem kühlt es spürbar ab, auf tagsüber bis drei Grad Celsius. In den Alpen und dem östlichen Mittelgebirge fällt wieder Schnee. Im Laufe der Nacht auf Sonntag ziehen Schauer bis an die französische Grenze, auch da kann es vereinzelt in Schnee umschlagen.

Gefahrenwarnlage: Sturmböen an der Ostsee und im Bergland, besonders stark auf dem Brocken – bis zu einer zehn auf der Beaufortskala. Die klassifiziert Windgeschwindigkeiten in insgesamt zwölf (Orkan) Stärken. Am Alpenrand sind außerdem bis zu zehn Zentimeter Neuschnee möglich, einher gehen mögliche Verkehrseinschränkungen. Im Östlichen Bergland wird „markante Eisglätte“ erwartet.

Sonntag, den 1. Dezember

Vom Südwesten her bis zur Mitte Deutschlands regnet es zeitweise, in tiefen Lagen schneit es sogar. Es könnte zudem gefrieren. Der Rest des Landes: meist trocken. Die Temperaturen pendeln sich tief ein, auf nur noch ein und bis sechs Grad Celsius. In der Nacht auf Montag kommt es dann im Süden und Südosten des Landes immer wieder zu leichtem Schneefall, der liegen bleiben könnte, schreibt der DWD. Es besteht wiederum die Gefahr von gefrierender Nässe.