Dauermüde? Daran könnte es liegen

Viele Menschen bekommen nicht genug Schlaf, was zu Müdigkeit, Stress und Gesundheitsproblemen führen kann. Manchmal passiert es allerdings, dass Sie eigentlich genug Schlaf bekommen haben und trotzdem sehr müde aufwachen. Wie ist das möglich? Da kann es verschiedene Ursachen für geben.

Snooze-Taste

Viele Menschen fallen regemäßig der verführerischen Schlummertaste zum Opfer. Wenn der Wecker klingelt, möchten wir gerne noch einmal 5 bis 10 Minuten länger im Bett kuscheln. Oft bleibt es allerdings nicht dabei, sondern das Aufstehen wird drei oder mehr Mal verschoben. Das ist nicht ratsam. Es empfiehlt sich, sofort aufzustehen, da es Ihren Körper am meisten irritiert, wenn Sie wiederholt einschlafen und wieder aufwachen. Widerstehen Sie also der Versuchung, die die Schlummertaste bietet, oder drehen Sie sich wirklich nur noch einmal kurz um.

Kaffee oder Alkohol

Die Länge Ihres Schlafs ist nicht der einzige Faktor, der ausschlaggebend dafür ist, wie Sie sich morgens fühlen. Die Qualität Ihres Schlafs ist ebenfalls wichtig und kann durch Alkohol oder Koffein beeinflusst werden. Ist Ihnen aufgefallen, dass Sie müder sind, je mehr Kaffee oder Drinks Sie zu sich nehmen? Wenn dem so zu sein scheint, trinken Sie nach 14 Uhr keinen Kaffee mehr und trinken Sie drei Stunden vor dem Schlafengehen keinen Alkohol mehr. 

Störfaktoren

Nach unserem Schlaf erinnern wir uns nicht immer, ob wir mitten in der Nacht aufgewacht sind. Es gibt aber alle möglichen Dinge, die Ihren Schlaf bewusst oder unbewusst stören können. Hier geht es beispielsweise um einen schnarchenden Partner, ein Telefon, das Geräusche macht, oder vielleicht ist die Temperatur nicht ideal. Versuchen Sie, diese Störfaktoren so weit wie möglich zu eliminieren, auch wenn Sie der Meinung sind, dass der Effekt nicht so schlimm ist.

Quelle: The Sleep Doctor