Designer-Schutzmasken: Neuer Influencer-Trend in Zeiten von Corona

Willy Flemmer
Freier Autor für Yahoo

Während sich die Corona-Pandemie weiter ausbreitet, greifen immer mehr Menschen zu Mundschutzmasken und Handschuhen als Schutzmaßnahme. Unter den Reichen und Schönen entsteht dabei ein neuer Trend. Es gilt, sich stilvoll vor Corona zu schützen.

Symbolbild: Getty Images

Eitelkeit in Zeiten von Corona. Die Infektionskrankheit macht vielen Menschen Angst. Um sich vor einer Ansteckung zu schützen, lassen sie nichts unversucht. Manche wollen dabei Ansehen und Aussehen nicht opfern. Für sie dürfen Mundschutz-Maske und Handschuhe keine gewöhnlichen sein. Der Schutz vor Corona sollte möglichst mit Stil vonstattengehen. 

Wie ein schicker Look inmitten der Corona-Pandemie aussieht, kann man derzeit auf so manchen Profilen sozialer Netzwerke beobachten. Auf Instagram, dem Tummelplatz Reicher und Schöner, gibt es dafür Beispiele zuhauf. Dort findet sich auch das Bild eines Heranwachsenden in einem Privatjet, der das Gesicht mit einer Edelstein-verzierten Mundschutz-Maske umhüllt hat. Die Reise nach Nizza, Frankreich, ist Mark Berman trotz Corona-Pandemie entschlossen, anzutreten. "Coronavirus wird mich bei meinen Reiseplänen nicht aufhalten", schreibt er in einem Post.

In Frankreich befand oder befindet sich ein weiteres "rich kid" – die Formulierung ist dem Instagram-Profil "Rich Kids of Instagram" entnommen, wo die Reichen und vermeintlich Einflussreichen ihr Luxusleben gerne zur Schau tragen. Sein Instagram-Profil hört auf den Namen tair_marassulov. Der Influencer fährt gerne Luxusschlitten und trägt schicke und teure Klamotten. Was läge also näher, als in Zeiten von Corona auch auf stilvolle Schutzutensilien zu setzen? Tair vertraut offenbar den Produkten der Luxusmarke Louis Vuitton. Sein Kommentar zu Bildern und Videos, die ihn in der schicken Aufmachung zeigen: "LV wird mich vor dem Coronavirus schützen, stimmt's?"

Mit Privatjet Richtung Bunker: So schützen sich die Reichen vor dem Coronavirus

Das Verhalten der beiden jungen Männer mag für eitel halten, wer will. Immerhin ist ihre Vorsichtsmaßnahme gerechtfertigt. In Frankreich haben sich laut Robert-Koch-Institut bis gestern 15 Uhr 2281 Menschen mit dem Virus infiziert. Weltweit gibt es mehr als 128.000 Betroffene.

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