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In dieser deutschen Großstadt ist die Miete so günstig wie vor fünf Jahren

In zwölf von 14 Großstädten sind die Mieten seit 2018 um mindestens zehn Prozent gestiegen. Das zeigt ein Fünf-Jahresvergleich der durchschnittlichen Angebotsmieten von Bestandswohnungen in den größten deutschen Städten des Immobilienportals Immowelt.

In Stuttgart sind die Mietpreise im Vergleich zu 2018 nicht gestiegen. - Copyright: Getty Images/Thomas Winz
In Stuttgart sind die Mietpreise im Vergleich zu 2018 nicht gestiegen. - Copyright: Getty Images/Thomas Winz

Vier Städte verzeichneten demnach sogar einen Anstieg der Mietpreise um mindestens 20 Prozent. Gründe dafür sind dem Immobilienportal zufolge die Wohnungsknappheit, höhere Finanzierungs- und Bauzinsen sowie der Zuzug von Flüchtlingen.

In Berlin sind die Mietpreise am meisten gestiegen

Den höchsten Anstieg müssen Wohnungssuchende in Berlin verkraften. In der Hauptstadt haben sich die Mietpreise zwischen März 2018 und März 2023 den Daten von Immowelt zufolge im Mittel um 34 Prozent verteuert. Damit kletterte Berlin von Platz sechs auf Rang zwei der teuersten deutschen Großstädte.

In Leipzig (+24 Prozent), Bremen (+21 Prozent) und Köln (+21 Prozent) zahlen Mieter nun auch mehr als ein Fünftel mehr als noch vor fünf Jahren. Die teuerste Stadt ist mit 17,42 Euro pro Quadratmeter aber weiterhin München, wo die Mieten in den vergangenen fünf Jahren elf Prozent teurer geworden sind.

Stuttgart bildet die Ausnahme

Eine Ausnahme unter den teuren Großstädten ist Stuttgart. Dort müssen Wohnungssuchende für eine Bestandswohnung bei Neuvermietung heute durchschnittlich 11,46 Euro pro Quadratmeter zahlen. Vor fünf Jahren war es mit 11,47 Euro ein Cent mehr.

In der Metropole hat die Mietpreisentwicklung Immowelt zufolge in den vergangenen Jahren allerdings trotzdem stark geschwankt. Während die Angebotsmieten zwischenzeitlich in einem Jahr um sechs Prozent zulegten, gingen sie demnach im Anschluss wieder um elf Prozent zurück.

Disclaimer: Immowelt gehört genau wie Business Insider zu Axel Springer.

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