Diane Kruger: Tarantino wollte sie nicht vorsprechen lassen

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Diane Kruger (45) hatte es nicht leicht, eine ihrer berühmtesten Rollen zu ergattern. Allein um für 'Inglourious Basterds' vorsprechen zu dürfen, musste die deutsche Schauspielerin etliche Hürden überwinden. Der Grund: Regisseur Quentin Tarantino (58, 'Pulp Fiction') wollte sie eigentlich nicht haben.

"Es war niemand mehr übrig"

Im Podcast 'Reign With Josh Smith' erinnerte sich der Star an den schwierigen Start mit dem legendären Filmemacher. "Er wollte nicht, dass ich vorsprach, denn er hatte einen Film mit mir gesehen, den er nicht mochte. Er hatte also von Anfang an nicht an mich geglaubt." Letztlich bekam Diane aber doch ihre Chance. "Der einzige Grund, warum er mich überhaupt vorsprechen ließ war der, dass niemand mehr übrig war, den er wollte." Doch damit hatte sie die letzt Hürde noch lange nicht genommen, denn der Kult-Regisseur machte es doppelt schwer für sie, wie sich die Darstellerin weiter erinnerte.

Diane Kruger flog auf eigene Kosten

"Ich musste meinen Flug von New York nach Deutschland selbst bezahlen, denn er wollte mich nicht in den USA sehen — obwohl er ja nun Amerikaner ist. Ich musste also all diese Hürden nehmen und das hat mich schon geärgert, aber ich dachte 'Sch*** drauf! Ich werde es einfach machen und ihm beweisen, dass ich es kann'. Zum Glück hat ja alles geklappt, aber manchmal scheint es schon unfair." Tarantino habe sicher auch etwas dabei gelernt, und sie selbst sei auch nicht frei davon, andere in der Branche zu unterschätzen.

Offenbar hat sie dem Filmemacher auch mittlerweile verziehen. Auf Instagram schrieb sie vor einigen Jahren: "Meine Arbeitserfahrung mit Quentin Tarantino war eine reine Freude." Der Regisseur habe sie immer mit Respekt behandelt. Nachtragend ist Diane Kruger anscheinend nicht.

Bild: JOHN EDDY/INSTARimages.com

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