Die Fashion-Fails der New Yorker Modewoche

Bei Heidi Klums Kollektion für Lidl dreht sich alles um Leomuster und Basics. (Bild: Getty Images)

Wenn die Mode-Elite nach New York stürmt, ist wieder Zeit für die Fashion Week. Doch die berühmte Modewoche hat nicht nur Blitzlichtgewitter, Stars, Haute Couture und Glamour zu bieten – auch einige Fashion-Fails machen die Runde.

Stardesigner Tom Ford ist wahrlich kein Unbekannter in der Branche. Der Amerikaner lockte Stars wie Reality-Queen Kim Kardashian, Sängerin Ciara und Hollywoodschauspielerin Julianne Moore in die Front Row. Was diese zu sehen bekamen, war ein Achtzigerjahre-Gedächtnislook – violette Metallicjacken, kantige Schulterpolster, knalliges Pink und Ballonhosen. Dabei hatte man sich nach den vielen Disco-Einflüssen in der Mode wieder klassischere Zeiten gewünscht.

Das Label VFILES ist für seine außergewöhnlichen Streetwear-Kollektionen bekannt – diesmal legten die Designer allerdings noch einen drauf. Die zerrissenen und asymmetrischen Klamotten wurden als überladene und untragbare Outfits gestylt. Manchmal ist weniger eben mehr – aber auch nicht immer. Denn Skandalmusikerin Brooke Candy, die in der ersten Reihe der VFILES-Modenschau saß, hätte sich auch gerne etwas mehr überziehen können. Bei Instagram bezeichnete sie sich in ihrem Neon-Bondage-Look als „Slut Queen“ (dt. Schlampenkönigin).

Und dann wäre da noch Heidi Klum – Topmodel, Unternehmerin, Moderatorin und nun auch noch Designerin für Discounterklamotten. Die berühmte Blondine stellte ihre Kollektion für Lidl bei einem Event auf der New Yorker Fashion Week vor. Was ihre Fans künftig tragen sollen? Ganz viel Leomuster und ein paar Basic-Teile. Ihre Gäste empfing Klum übrigens in einer nach ihrem Empfinden originellen Kulisse. Es handelte sich um einen künstlichen Supermarkt mit Fake-Weichspüler und nachgemachten Cornflakes. 2014 gab es in Chanels Supermarkt von Karl Lagerfeld allerdings mehr Auswahl.