Die neue Luxuswohnung der Obamas könnte verflucht sein

Die Obamas, hier zu sehen in Chicago vergangenen Mai, sollen eine Wohnung in New York City im Auge haben, die Gerüchten zufolge verflucht ist. (Bild: Getty Images)

Der ehemalige Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle haben sich für ein Apartment an der Upper East Side von New York City, 10 Gracie Square, beworben. Das feine Wohnhaus zählt zum Besten, was Manhattans Immobilienmarkt zu bieten hat. Zu den vorherigen Bewohnern zählen Namen wie Gloria Vanderbilt und Brooke Astor.

Das Apartment, das sich die Obamas Berichten zufolge angesehen haben, soll zwischen acht und zehn Millionen Dollar kosten. Noch wartet das Paar darauf, dass ihr Angebot angenommen wird. Doch das Gebäude hat auch eine Schattenseite. Wie die “New York Post” kürzlich berichtete, glauben einige Leute, dass auf dem Luxushochhaus ein Fluch liegt.

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Eine Reihe aufsehenerregender Selbstmorde geschah an dieser Adresse – der jüngste war jener der Autorin Jean Stein, Tochter des Unterhaltungsmoguls Jules Stein. Zum Zeitpunkt ihres Todes soll sie ein Vermögen von 38,5 Millionen Dollar gehabt haben.

Ein weiterer prominenter Fall ist jener von Carter Cooper, der Bruder des CNN-Nachrichtensprechers Anderson Cooper und Sohn von Gloria Vanderbilt. Der 23-Jährige, der an Depressionen litt, sprang 1988 in den Tod. Später schrieb Anderson einen Artikel über den Selbstmord seines Bruders.

Anderson Cooper verlor vor knapp 20 Jahren seinen Bruder, der sich unter der neuen Adresse der Obamas das Leben nahm (Foto: Evan Agostini/Invision/AP)

Filmreifes Familiendrama

Das Gebäude war auch Schauplatz eines berühmten Mordkomplotts. Frances Schreuder, die Tochter des Autoteile-Magnaten Franklin Bradshaw, plante dort die Ermordung ihres Vaters, um sein Vermögen zu erben.

Nach mehreren gescheiterten Versuchen, etwa das Engagement eines Auftragskillers und das Vergiften von Bradshaws Frühstücksmüsli, heuerte Schreuder ihren Sohn Marc an, sich als Einbrecher zu verkleiden und seinen Großvater zu erschießen. 1978 setzten sie ihren Plan in die Tat um.

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Zwei Jahre später wurde Marc Schreuder allerdings verhaftet und wegen Mordes verurteilt. Im Dezember 1982 stand die Polizei vor Frances’ Tür. Die Ermittler ertappten sie beim Versuch, aus dem Fenster zu klettern. Später wurde sie schuldig gesprochen und verbrachte 13 Jahre im Gefängnis.

10 Gracie Square ist nicht der einzige vorbelastete Wohnkomplex in Manhattan. Es gibt in diesen fünf Bezirken zahlreiche Adressen mit dunkler Vergangenheit, an einigen wurden sogar übernatürliche Vorkommnisse gemeldet.

So wurden in der Morris-Jumel Mansion in Washington Heights seit dem Unabhängigkeitskrieg angeblich wiederholt Geister gesichtet. Das stattliche Anwesen war zu unterschiedlichen Zeiten sowohl das Hauptquartier der amerikanischen als auch der britischen Truppen. In den 1960ern soll der Geist der Hausherrin Eliza Jumel gesehen worden sein.

Alex Eriksen

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