Die Queen von "Bohemian Rhapsody": Eine Frau bricht kuriosen Kinorekord

Hin und wieder gefällt einem ein Kinofilm so gut, dass man ihn sich noch ein zweites und vielleicht sogar ein drittes Mal anschaut. Eine Frau aus Australien jedoch konnte von ihrem neuen Lieblingsstreifen gar nicht genug bekommen und steht jetzt sogar im Guinness-Buch der Rekorde.

Rami Malek gewann für seine Darstellung von Queen-Frontmann Freddie Mercury einen Oscar - und das Herz von Joanne Connor, die den Film mehr als 400 Mal gesehen hat (Bild: ©Twentieth Century Fox)

Sage und schreibe 108 Mal hat Joanne Connor aus Brisbane den Queen-Film “Bohemian Rhapsody” im Kino gesehen. Schon Anfang 2019, als der Film noch regulär in australischen Kinos lief, landete sie in den Schlagzeilen, nachdem sie ihn sich 65 Mal angeschaut hatte. Seitdem hat sie jedoch ein Screening nach dem anderen ausfindig gemacht, um das Biopic immer wieder sehen zu können.

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Als sie bei Kinobesuch Nummer 108 angelangt war, kam ihr der Gedanke, dass es sich um einen Rekord handeln könne. Sie reichte ihre Kinokarten beim Guinness-Buch ein - und tatsächlich hat sie dort nun einen Eintrag. Niemand sonst hat “Bohemian Rhapsody” so oft gesehen wie sie.

Sie kommt auf mehr als einen Monat “Bohemian Rhapsody”

Dabei ist 108 längst nicht das Ende der Fahnenstange. Denn so gerne Connor den Film auch auf der großen Leinwand genießt, besitzt sie natürlich längst die Heimkinoversion. “Ich habe mir die DVD im letzten Februar besorgt”, sagte sie ABC Radio Brisbane. Da sie täglich in ihr Tagebuch schreibe, könne sie auch hier exakte Zahlen nennen. “291 Mal habe ich ihn zuhause gesehen. Ich schaue ihn mir jeden Abend an.”

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Rechnet man zusammen, wie oft sie den Film mit einer Dauer von zwei Stunden und 13 Minuten sowohl auf der Leinwand als auch auf dem Bildschirm gesehen hat, kommt man auf etwa 885 Stunden, was mehr als 36 Tagen entspricht.

Kein Queen-Fan vor dem Film

Dabei war Connor nicht einmal sonderlich großer Fan der Band Queen, bevor sie den Film über deren Entstehungsgeschichte und den Frontmann Freddie Mercury sah. “Ich mochte ihre Musik schon - wenn sie im Radio lief, habe ich sie lauter gedreht”, räumt Joanne Connor ein. “Bohemian Rhapsody” habe sie sich jedoch nur angesehen, weil Freunde sie mitgenommen hatten.

Sie habe sich nicht nur in den Film verliebt, sondern auch in die Band. Anfang des Monats durfte sie sogar die beiden noch aktiven Queen-Mitglieder Brian May und Roger Taylor kennenlernen. Nachdem die von ihrem kuriosen Rekord gehört hatten, luden sie Connor zu einem Konzert ein und begrüßten sie sogar Backstage.

Sie habe bereits Karten für ein weiteres Konzert in Australien und plane, die Band in Großbritannien noch einmal zu sehen. Mal sehen, ob sich daraus nicht noch ein weiterer Rekord basteln lässt.

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