Diese 2 Diagramme zeigen, wie Aktien und Bitcoin zusammen hängen — und dass Kryptowährungen nicht so sicher wie Gold sind

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Bitcoin wird zwar oft als Alternative zu Gold bezeichnet, doch die historische Kursentwicklung lässt vermuten, dass die Kryptowährung eher mit Aktien vergleichbar ist.

Anleger haben auf Kryptowährungen gesetzt, um von Renditen zu profitieren, die nicht mit den traditionellen Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und Edelmetallen zusammenhängen, und um sich gegen die steigende Inflation abzusichern.

Zwei Diagramme, die die relative Kursentwicklung während der jüngsten Börsenkorrekturen zeigen, veranschaulichen jedoch, dass Bitcoin mehr mit Aktien zu tun hat, als manche vielleicht denken.

Die erste Grafik zeigt, dass Bitcoin im vierten Quartal 2018, als Aktien um fast 20 Prozent fielen, um bis zu 50 Prozent fiel. Im gleichen Zeitraum stieg Gold um fast acht Prozent. Grund für die Kursschwankungen waren die aggressive Haltung der US-Notenbank und die Sorge um eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums aufgrund von Handelszöllen.

Das zweite Beispiel zeigt den Ausbruch der Covid-19-Pandemie Anfang 2020, als Bitcoin erneut um fast 50 Prozent und Aktien um 34 Prozent fielen. Inmitten dieses risikofreudigen Gemetzels blieb der Goldpreis unverändert und bewies einmal mehr, dass er ein sicherer Hafen ist.

Heute, inmitten eines Rückgangs des S&P 500 um fast sieben Prozent seit Anfang 2022, ist der Bitcoin um 17 Prozent gefallen, während der Goldpreis unverändert geblieben ist. Diese Daten machen deutlich, dass der Bitcoin derzeit weniger eine Absicherung gegen die Inflation darstellt, sondern vielmehr ein volatiler, risikobehafteter Vermögenswert ist. Geht es den Aktien gut, läuft auch er gut, und umgekehrt.

Die technische Analystin Katie Stockton von Fairlead Strategies wies am Freitag in einer Mitteilung auf diese Tatsache hin. Sie bezog sich auf das Verhältnis zwischen Bitcoin und dem ARK Innovation ETF (ARKK) von Star-Investorin Cathy Wood. Die Korrelation zwischen Bitcoin und ARKK liege seit Jahresbeginn immer noch bei 60 Prozent, bei dem Goldpreis seien es hingegen nur 14 Prozent. Laut Stockton seien "Bitcoin und Altcoins als Risikoanlagen und nicht als sichere Häfen zu kategorisieren."

Ein Grund dafür, dass Gold inmitten von Marktturbulenzen als zuverlässiger sicherer Hafen erscheint, ist seine jahrtausendelange Geschichte als Wertaufbewahrungsmittel in jeglicher Form. In der Zwischenzeit hat der Bitcoin gerade erst seinen 13. Geburtstag gefeiert.

Dieser Text wurde von Mascha Wolf aus dem Englischen übersetzt. Das Original findet ihr hier.

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