Diese drei Regeln sollte jeder Hochzeitsgast befolgen

Hannah Klaiber
Freie Journalistin

Auch Hochzeiten unterliegen Trends und zum Glück sind die Zeiten der strengen Etikette am schönsten Tag des Lebens vorbei. Dennoch: Wer als Gast diese drei Regeln beachtet, ist auf der sicheren Seite.

Es gibt einfache Hochzeitsregeln, die du befolgen solltest und die immer funktionieren. (Symbolbild: Getty Images)

In Zeiten von entspannten Strand- oder Waldzeremonien, von Hochzeits-Dresscodes wie “Come as you are“ (“Komm wie du bist“) und von pinkfarbenen Wedding-Bikinis statt dem klassischen weißen Kleid: Kann man da als Gast eigentlich noch ins Fettnäpfchen treten? Ja, man kann! Denn auch wenn das Hochzeitsevent vieler Paare heute einen legeren Eindruck macht, gibt es doch noch einige Regeln, die jeder Hochzeitsgast befolgen sollte. Ein paar Dinge ändern sich eben nie – zum Beispiel diese drei Etikette-Regeln:

Regel Nr. 1: Ein Hochzeitsgast trägt nie Weiß

Es ist egal, ob die Braut einen rosa Bikini trägt oder doch die klassische Robe: Als Hochzeitsgast hat man sich tunlichst von der Farbe Weiß fernzuhalten – egal ob man ein weiblicher oder ein männlicher Gast ist. Wer diese Regel nicht befolgt, dem wird unterstellt werden, er oder sie wolle der Braut (oder dem Bräutigam) die Show stehlen. Kein feiner Zug an einem Tag, der einzig und allein den beiden Turteltäubchen gewidmet ist.

Neuer Trend: Skurriler Vaping-Trend erobert Hochzeiten

Regel Nr. 2: Anträge haben auf Hochzeiten nichts zu suchen

Apropos “die Show stehlen“: Klar, an einem Tag voller Liebe sprühen auch bei den Gästen die Funken. Dennoch gehört es zum guten Ton für die Eingeladenen, ihren Liebsten während der Feierlichkeiten keinen Antrag zu machen – oder zumindest nicht so, dass das Augenmerk vom Brautpaar zu den Frischverlobten wandert. Eine Ausnahme kann gemacht werden, wenn der Antrag vorher mit dem Paar abgesprochen und von diesen quasi ins Programm integriert wurde. Allerdings beinhaltet dieses vorherige Fragen um Erlaubnis auch die Gefahr, dass das Brautpaar Nein sagen könnte – diesen Start ins Leben zu zweit sollten sich Verliebte doch möglichst ersparen.

Niemand möchte während einer Hochzeit Babysitter spielen (Symbolbild: Getty Images)

Regel Nr. 3: Keine Kinder auf Adults-Only-Hochzeiten

Sämtliche vom Brautpaar aufgestellten Regeln müssen befolgt werden, sei es, was das Timing zum Eröffnen des Buffets angeht oder auch – und das ganz besonders! – die Bitte um eine kinderfreie Hochzeit. Der Wunsch des Brautpaars zählt, auch wenn man als Gast damit nicht einverstanden ist. Entsprechend müssen sich Paare mit Kindern im Vorfeld entweder um einen Babysitter kümmern oder aber ganz konsequent die Teilnahme an der Hochzeit absagen. Das wiederum muss dann auch das Brautpaar akzeptieren und darf sich – auch bei kurzfristigen Absagen wegen Krankheit des Babysitters – nicht persönlich angegriffen fühlen.

YouTuber lassen Fans per Livestream an extravaganter Hochzeit teilhaben: Und nehmen dafür 45 Euro

Auch wenn Hochzeiten heute viel moderner, viel flexibler und vor allem viel stärker als erinnernswertes Event für die Gäste gestaltet sind, haben sich die Eingeladenen doch weiterhin an die Regeln des Brautpaars zu halten. Das gilt besonders für alle vom Gast vorgenommenen Änderungen, die die Planung des Fests in irgendeiner Art durcheinander bringen könnten – von Überraschungstoasts unter Alkoholeinfluss über das spontane Mitbringen eines Plus 1 bis hin zum simplen Nichterscheinen. Der Tag gehört Bräutigam und Braut – so viel Etikette muss sein.

VIDEO: Betrunken auf dem Weg zur Hochzeit: Polizei verhaftet Braut