Diese Drogeriekette setzt bald auf Verpackungen aus recyceltem CO₂

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Mehr Nachhaltigkeit, weniger Plastikmüll: Die Drogeriekette dm stellt Teile ihres Sortiments künftig auf Verpackungsstoffe um, die aus recyceltem CO₂ bestehen.

Mehr Nachhaltigkeit hat sich die Drogeriekette dm auf die Fahnen geschrieben. (Bild: iStock/djedzura)
Mehr Nachhaltigkeit hat sich die Drogeriekette dm auf die Fahnen geschrieben. (Bild: iStock/djedzura)

Auch wenn die Corona-Pandemie derzeit die Nachrichtenlage einmal mehr beherrscht, der Klimawandel ist und bleibt eine der größten Herausforderungen der Menschheit. Beim gemeinsamen Kampf gegen die Erderwärmung bringen sich auch immer mehr Unternehmen mit einer nachhaltigeren Arbeitsweise ein. Daran beteiligt nun auch dm. Die Drogeriekette gab bekannt, künftig auf recyceltes CO₂ bei der Herstellung von Kunststoff zu setzen.

Konkret geht es um Artikel des Spülmittelherstellers Denkmit. Zunächst startet die Produktionsumstellung bei dem Denkmit nature Spülmittel Ultra. Bei der Zusammensetzung der Verpackung bestehen künftig 30 Prozent aus wiederverwertetem CO₂. Laut dm ist das Reinigungsmittel der Startschuss für weitere Produkte von Denkmit, die künftig umweltfreundlicher verpackt werden sollen.

Geringerer ökologischer Fußabdruck dank neuer Technologie

Erklärtes Ziel der Umstellung ist es laut dm, bei der Kunststoffproduktion auf weniger Erdöl zurückzugreifen, Klimaschutzmaßnahmen zu unterstützen und bei der Entwicklung von Technologien zu helfen. Die neue Art der Verpackung entwickelte das Unternehmen LanzaTech, das CO₂ in Ethanol verwandelt. "Das CO₂ wird direkt aus dem Schornstein einer Industrieanlage in einen Bioreaktor abgeleitet. Im Bioreaktor wird das CO₂ mithilfe von Bakterien in Ethanol umgewandelt - derzeit in industriellem Maßstab weltweit einzigartig", erläuterte Kerstin Erbe von dm.

Das neuartige Vorgehen vermindert Emissionen, die sonst in die Atmosphäre gelangen würden. Nach Angaben von Carbotech, einer Schweizer Nachhaltigkeits- und Umweltberatung, kann dadurch der ökologische Fußabdruck um bis zu 40 Prozent vermindert werden.

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