Diese internationalen "Höhle der Löwen"-Produkte sind Verkaufshits

Ann-Catherin Karg
Freie Journalistin

Nach dem Ende der sechsten Staffel von "Die Höhle der Löwen" müssen Fans des Formats nur bis zum Frühjahr 2020 warten, bis es mit dem Format weitergeht. Auch dann wollen die Gründer wieder bei den Investoren punkten und mit ihnen viel Geld verdienen. Wir verraten dir, mit welchen Produkten das international am besten klappt.

Die Ideen sind oftmals so einfach wie genial – und deshalb so erfolgreich. (Bilder: Amazon / Tipsy Elves / Dock & Bay)

Ein Schwamm, der alles kann 

Ganz vorne bei den bestverkauften Produkten von "Shark Tank", wie "Die Höhle der Löwen" in den USA heißt, liegt der "Scrub Daddy". Ein Putzschwamm, der in Form eines Smileys nicht nur fröhlich, sondern auch äußerst effektiv daherkommt. Der Clou: Der Schwamm wird in warmem Wasser weich und in kaltem fest, was ihn multipel einsetzbar macht.

Lizza: Das "Höhle der Löwen"-Produkt im Test

Der Putzschwamm "Scrub Daddy" kann weich oder fest angewendet werden und ist dadurch vielfältig einsetzbar. (Bild: Amazon / Scrub Daddy)

Darüber hinaus soll er besonders effektiv sein, besonders lange halten und vor allem auch hygienischer als herkömmliche Schwämme sein, die als wahre Keimschleudern gelten. Der "Scrub Daddy", dessen Erfinder Aaron Krause in der vierten Staffel mit der Investorin Lori Greiner zusammenkam, gilt als das lukrativste Produkt, das je bei "Shark Tank" gepitched wurde. Über amazon.de, 5,95 €

Dass hinter richtig kitschigen Weihnachtspullovern ein erfolgreiches Geschäftsmodell stecken könnte, hätte auch nicht jeder gedacht. (Bild: Tipsy Elves)

Hübsch hässliche Sweater

"Hässliche und geschmacklose Weihnachts-Sweater" präsentierten die Gründer Evan Mendelsohn und Nick Morton in der vierten Staffel von "Shark Tank" in den USA und begeisterten damit den Investor Robert Herjavec. Für 100.000 Dollar bekam er 10 Prozent der Firmenanteile von Tipsy Elves, dessen Sortiment inzwischen ganz schön erweitert wurde. Mittlerweile findet man dort auch Badeanzüge, Body Suits oder Herrenanzüge, die über und über mit Bananen, Segelbötchen oder anderen Mustern bedruckt sind. Laut "Business Insider" hat das Unternehmen bis Ende 2018 mehr als zwei Millionen Produkte verkauft und einen Umsatz von 70 Millionen Dollar gemacht. Verschiedene Produkte von Tipsy Elves gibt es über amazon.de.

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Ende 2018 wurde Endy für umgerechnet 80 Millionen Euro an den Matratzenhersteller Sleep Country Canada verkauft. (Bild: Amazon / Endy)

Matratzen zum Träumen

In der kanadischen Version "Dragon's Den" landen die Matratzen der Firma Endy ganz oben auf dem Erfolgstreppchen. Die Geschäftspartner Mike Gettis und Aasish Nathwani waren in der 12. Staffel dabei und haben danach den Deal ihres Lebens gemacht. Sie verkauften ihre Firma für 89 Millionen Dollar. Was ihnen laut Gettis nur möglich war, weil die Show darauf ausgelegt ist, dass die Zuschauer eher auf Seiten der Gründer stehen. Im Nachhinein seien ihm viele Kunden ganz anders begegnet als vorher, sagt er. Laut Website haben sich die Matratzen in Kanada bisher mehr als 100.000 Mal verkauft. Über amazon.ca für rund 583 Euro.

Bequeme Unterwäsche

Mit einem Umsatz von 35 Millionen Dollar hat es auch Joanna Griffiths mit einer Starthilfe des kanadischen Formats "Dragon´s Den" geschafft.

Knixwear heißt die Firma, die Unterwäsche für Frauen herstellt, wie man sie braucht: Nahtlos und aus einem Material gefertigt, dass mit seiner antibakteriellen und Schweiß abweisenden Formel auch nach dem Sport trocken und geruchlos bleiben soll. Die aktuellen Kollektionen gibt’s über knix.com.

Hübsche Handtücher, die schnell trocknen – das funktioniert. (Bild: Dock & Bay)

Handtücher von Dock & Bay

Im britischen Format "Dragons' Den" überzeugten die Gründer Andy Jeffries and Ben Muller die Investorin Deborah Meaden mit ihren Handtüchern aus Mikrofasern. Für zehn Prozent Firmenanteil bekamen sie ein Investment von £ 75.000 und schafften es damit, ihre speziellen Handtücher über einen großen Onlinehändler zu vertreiben und einen Umsatz von £ 4 Millionen Pfund zu machen. Das Besondere daran: Die Handtücher können besonders viel Wasser aufnehmen, trocknen schnell, sind sandabweisend und lassen sich besonders klein zusammenfalten. Die Gute-Laune-Kollektion gibt’s über dockandbay.com ab rund 22 Euro pro Handtuch.

Kuchentratsch: Das "Höhle der Löwen"-Produkt im Test

Mit dem "Squatty Potty" bringt man den Körper in die perfekte Position, um den Darm zu entleeren. (Bild: Amazon / Squatty Potty)

Erleichterung auf der Toilette

Judy Edwards litt unter Verstopfung und kam gerade deswegen auf die Idee ihres Lebens. Zusammen mit ihrem Mann Bobby erfand sie den “Squatty Potty” – eine Art Schemel, auf den man während des Toilettengang die Füße stellt, um den Körper in die perfekte Position zur Darmentleerung zu bringen. Mit einem Investment von 350.000 Dollar bekam die US-Investorin Lori Greiner 10 Prozent der Firmenanteile und brachte den Schemel in den USA u. a. in den Verkauf der Kette Bed, Bath & Beyond und in die Regale von Walmart und Costco. Hierzulande bekommt man ihn u.a. über amazon.de ab 34,50 Euro.

Besonders hübsch sind die Comfys nicht, dafür aber umso gemütlicher. (Bild: Comfy / Amazon)

Sweatshirt und Decke in einem

Zu Besuch bei seinem Bruder Brian sah Michael Speciale, wie sein Neffe am liebsten vor dem Fernseher saß: Eingekuschelt in einen riesigen Pulli seines Vaters, in dem er sogar seine angewinkelten Beine unterbrachte, um es mollig warm zu haben. Zusammen entwickelten die Brüder schließlich den Comfy: Ein Hybrid zwischen Sewatshirt und Decke mit einer Kapuze, die man als Kissen benutzen kann. Die US-Investorin Barbara Corcoran stieg mit 50.000 Dollar für 30 Prozent Firmenanteile ein und sorgte dafür, dass die XXL-Kuscheldinger u.a. bei QVC verkauft wurden. Jetzt über amazon.de zum reduzierten Preis von rund 42 Euro (statt rund 53 Euro).

Mit der Erfindung zweier Cousins werden 99,9 Prozent aller Keime vom Smartphone entfernt. (Bild: PhoneSoap)

So wird das Smartphone richtig sauber

Dinge wie Kleingeld, Haltestangen in Bus oder U-Bahn oder Knöpfe in Fahrstühlen will man oft nicht anfassen, weil sich darauf haufenweise Keime und Bakterien befinden. Ganz ähnlich ist es mit dem Smartphone, dass wir jeden Tag aufs Neue so oft in den Händen halten, wie sonst, wenn überhaupt, nur wenige andere Gegenstände. Über ein Brillenputztuch zur Reinigung kommen aber die wenigsten hinaus – wohl auch, weil sie nicht wissen, wie sie ihr Smartphone einfach sauber bekommen. Zu diesem Zweck haben die Cousins Wes LaPorte and Dan Barnes das UV-Desinfektionsgerät Phonesoap erfunden, das in zehn Minuten 99,9 Prozent aller Keime entfernt. Das Gerät desinfiziert auch andere Gegenstände, auf denen sich oft Keime tummeln wie Schlüssel oder Make-up-Pinsel. In der US-Show schlug Lori Greiner zu und investierte 300.000 Dollar in das Start-up, an dem sie seitdem mit 10 Prozent beteiligt ist. Zum Beispiel über amazon.de für rund 90 Euro.

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