Diese Länder haben die beste Work-Life-Balance

Privates und Berufliches unter einen Hut kriegen, und dabei auch noch ein bisschen Lebensqualität genießen: Wer das schafft, kann sich glücklich schätzen. (Bild: Getty)

Der wichtigste Aspekt für eine gute Work-Life-Balance ist laut einer aktuellen Studie die Arbeitszeit, aber auch viele weitere Faktoren spielen eine Rolle: In diesen Ländern sind Menschen mit der Vereinbarung von Privatem und Beruflichem besonders zufrieden.

Die Niederländer bekommen es laut aktueller Daten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) besonders gut hin, Beruf und Privatleben miteinander zu vereinbaren. Auch die Italiener schneiden gut ab. Die Organisation hat die Balance zwischen Arbeit und Freizeit in den 35 OECD-Mitgliedsländern plus Russland, Brasilien und Südafrika untersucht - und ist zu folgendem Ergebnis gekommen:

Grafik: Statista

In den Niederlanden arbeiten nur 0,4 Prozent der Beschäftigten überlang (50 Stunden oder mehr pro Woche) – die drittniedrigste Rate in den OECD-Ländern (Durchschnitt: 11 Prozent). In Deutschland liegt der Wert bei vier Prozent. Die AutorInnen betonen, dass viele Hinweise darauf hindeuten, dass lange Arbeitszeiten die Gesundheit beeinträchtigen, die Sicherheit gefährden und den Stress erhöhen.

Ebenfalls in die Untersuchung miteinbezogen werden Faktoren wie Freizeit, persönliche Zeit der einzelnen Person für sich selbst oder die Beschäftigungsquote von Müttern. Die schlechteste Balance zwischen Arbeit und Privatleben haben laut der Studie die Menschen in Kolumbien:

Kolumbianer haben es laut der Studie besonders schwer mit der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Auch die Mexikaner schneiden schlecht ab, wie der Index für zeigt. Aber auch Länder wie die USA, UK, Neuseeland, Australien und Island schneiden nicht gut ab.

Grafik: Statista