Diese Notiz-Techniken nutzen Bill Gates, Richard Branson und Sheryl Sandberg – eine davon hat mir besonders gut gefallen

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Jedes Jahr fassen viele Menschen den Neujahresvorsatz, sich in Zukunft besser zu organisieren. Es gibt viele Tipps und Tricks dafür und ich habe kürzlich beschlossen, einen davon zu testen. Geschäftsleute wie Microsoft-Mitbegründer Bill Gates, Richard Branson, Gründer des Mischkonzerns "Virgin Group", und Sheryl Sandberg, Co-Geschäftsführerin des Facebook-Mutterkonzerns Meta, schwören auf einen überraschend einfachen technischen Trick, um ihre Gedanken und Ideen zu organisieren: Sie alle tragen Notizbücher mit sich herum. Gates und Branson kritzeln Ideen auf, die ihnen im Laufe des Tages einfallen, damit sie sie nicht vergessen. Sandberg notiert, was sie an diesem Tag zu tun hat, und reißt die Seiten heraus, sobald sie die Aufgaben erledigt hat. Ich habe eine Woche lang verschiedenen Notiz-Methoden getestet und festgestellt, dass eine davon mit Abstand am besten funktioniert. Während dieses Experiments habe ich versucht, meine Notizen auf Papier zu schreiben, wie es Gates, Branson und Sandberg tun, aber ich habe auch meinen Laptop benutzt.

Ich notierte jede Idee, die mir durch den Kopf ging

Ich begann mit dem Ansatz von Gates und Branson. Normalerweise schreibe ich nur die Ideen mit dem größten Potenzial auf und lege die anderen geistig ab. Das bedeutete, dass ich mich in dieser Woche manchmal bewusst daran erinnern musste, jede Idee aufzuschreiben, die mir in den Sinn kam, egal wie klein sie war. Dabei stellte ich fest, dass einige kleinere Ideen tatsächlich ziemlich vielversprechend waren, sobald ich mehr darüber nachdachte und recherchierte. Im Nachhinein war ich dankbar, dass ich sie aufgeschrieben hatte, denn sonst hätte ich sie wahrscheinlich vergessen. Der Nachteil dieser Methode bestand für mich darin, Notizen auf Papier zu machen. Dadurch hatte ich manchmal zusätzliche Arbeit. Ich bewahre zum Beispiel alle meine Artikelideen in einer Tabelle auf meinem Laptop auf, damit sie alle an einem Ort sind. Das bedeutete, dass ich Ideen auf Papier notierte, um sie dann später in eine Datei zu tippen.

Sandbergs Methode hat mir am besten gefallen

Als Nächstes probierte ich Sandbergs Notizmethode aus, die ich aus zwei Gründen für den konstruktivsten Umgang mit Notizen hielt. Erstens gibt es eine gewisse Befriedigung, eine Seite herauszureißen, wenn alles darauf fertig ist. Das gab mir ein Erfolgserlebnis für diesen Tag und auch eine gewisse Motivation für den nächsten Tag. Zweitens waren es Notizen, die ich nur für einen Tag brauchte. Es bestand keine Notwendigkeit, sie auf meinen Laptop zu übertragen wie ich es bei der Methode von Gates und Branson tun musste, da diese Notizen für längerfristige Angelegenheiten bestimmt waren.

Mein Fazit

Am Ende der Woche stellte ich fest, dass ich die Notizen lieber auf meinem Laptop machte als sie auf Papier zu schreiben. Das lag hauptsächlich an meinen persönlichen Gewohnheiten und Vorlieben. Ich finde es einfach praktischer, wenn ich alles, was ich für meine Arbeit brauche, auf meinem Laptop zusammenfasse. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass es für andere Menschen einfacher ist, die Notizen auf Papier zu machen. Auch meine derzeitigen Arbeitsbedingungen spielten eine Rolle. Da ich von Zuhause aus arbeite, bin ich meistens in der Nähe meines Laptops und kann mir dort problemlos Notizen machen, da ich ihn ohnehin immer zur Hand habe. Unter normalen Umständen wäre ich mehr unterwegs, so dass ein Notizblock vielleicht nützlicher wäre, da mir eher eine Idee kommt, wenn ich nicht an meinem Laptop bin.

In Zukunft werde ich Aufgaben und To-Do-Listen weiterhin auf Papier schreiben, da Sandbergs Technik für mich am besten geeignet ist. Wenn es um Ideen geht, werde ich weiterhin digitale Notizen machen, aber die Methode von Gates und Branson hat mich darin bestärkt, dass es wichtig ist, Ideen sofort aufzuschreiben, wenn sie auftauchen – selbst wenn sie unbedeutend erscheinen.

Dieser Text wurde von Lisa Ramos-Doce aus dem Englischen übersetzt. Das Original findet ihr hier.

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