Böse Überraschung: Ein Bikini, der zum Baden nicht geeignet ist

Ein Bikini ist wasserfest. Eigentlich. Wer allerdings einen ganz bestimmten Bikini der Marke “Pretty Little Thing“ gekauft hat, erlebt beim Gang ins kühle Nass eine böse Überraschung. Eine erboste Studentin machte den Produktfehler jetzt öffentlich.

Dass es tatsächlich Bikinis gibt, die nur zum Posieren, nicht aber zum Schwimmen geeignet sind, musste nun eine Studentin erfahren. (Symbolbild: Getty Images)

Den perfekten Bikini für den Sommer zu finden, ist ja schon schwer genug. Aber dann festzustellen, dass das gute Stück nicht zum Baden geeignet ist, könnte man direkt für einen schlechten Witz des Herstellers halten. Im Fall der britischen Firma “Pretty Little Thing“ ist es leider Realität. Rein äußerlich macht der Bikini einiges her: Türkise Knallfarbe, sexy Triangel-Schnitt, goldene Stickereien. Mit 60 Pfund (67 Euro) zwar ein stolzer Preis, aber dafür hält das Teil ja dann länger als nur einen Sommer.

Bikini-Desaster beim Kontakt mit Wasser

Das dachte sich wohl auch Studentin Alisha, die den Bikini über den Onlineshop der Firma erwarb. Doch als der türkisfarbene Zweiteiler mit Wasser in Berührung kam, verwandelte sich die Freude über die Neuerwerbung in Wut: "Ich trug das Teil im Wellnessbereich meines Fitnessstudios. Ich duschte, bevor ich die Sauna betrat, und bemerkte, dass Farbe an meinen Beinen herunterlief, zum Glück war ich die einzige dort. Ich war blau eingefärbt und der Bikini hat mein Handtuch ruiniert", schilderte die Studentin ihre Misere gegenüber "BuzzFeed News".

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Selbstredend, dass sich die 22-Jährige sofort an den Kundenservice von “Pretty Little Thing” wandte, um herauszufinden, warum sich ausgerechnet ein Bikini beim Kontakt mit Wasser halb auflöst. Doch es kam noch dicker: Statt einer Entschuldigung oder Erstattung verwies die Firma auf die Beschreibung des Produktes im Onlineshop. Da steht der Hinweis “Poolside Posing only“, also “Nur für das Posen am Pool geeignet“.

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Alisha postete dann ihrerseits eine deutliche Warnung vor dem sinnlosen Kleidungsstück auf Twitter.

“Seid vorsichtig, wenn ihr diesen Bikini online kauft und damit schwimmen wollt. Denn der ist nur zum “Posen am Pool“ geeignet. Kostet aber trotzdem 60 Pfund. Einfach nur lächerlich.“

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Der Post wurde über 25.000 Mal geteilt und sammelte mehr als 70.000 Likes. Die Twitter-Nutzer amüsierten sich über den seltsamen Bikini und waren ganz Alishas Meinung. Schließlich äußerte sich auch “Pretty Little Thing“ und erstattete der Studentin den Kaufpreis, was Alisha in einem weiteren Post auf Twitter öffentlich machte. Zusätzlich legte der Online-Shop zur Besänftigung noch einen 40 Prozent Rabattgutschein oben drauf. Der besagte Bikini ist im Online Store nicht mehr zu finden.

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