Dieser Twitter-Account gibt Noten für Videokonferenz-Hintergründe

Die Corona-Isolation hat das Homeoffice für viele Berufsgruppen zur neuen Normalität gemacht. Tägliche Videokonferenzen gehören für die meisten Menschen, die von zuhause arbeiten, dazu – und erlauben noch nie dagewesene Einblicke in die vier Wände der Kollegen und Geschäftspartnern. Nun rechnet ein Twitter-Account mit den Homeoffice Büros prominenter Menschen ab.

Videokonferenzen sind das neue A und O im Home Office. (Bild: Getty Images)

Egal ob auf Instagram, im Rahmen einer Wohnreportage für eine Deko-Zeitschrift oder Fernsehformate wie “MTV Cribs“: Wenn Promis einen Einblick in ihre eigenen vier Wände geben, ist die Inszenierung meist ganz groß. Während der Corona-Isolation müssen sie jedoch ohne die Hilfe von Innen-Designern oder professionellen Kamerateams auskommen, wenn sie ihre virtuellen Türen öffnen.

Denn auch Politiker, Experten oder Hollywood-Stars arbeiten derzeit von zu Hause, geben Interviews aus dem Wohnzimmer, Konzerte aus der Garage oder analysieren die aktuelle Lage aus der heimischen Küche. Sie alle geraten nun ins Visier von Room Rater, einem Twitter-Account, der schonungslos mit den Räumlichkeiten abrechnet, die Prominente in Videokonferenzen preisgeben.

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Hillary Clintons charmantes Home Office

Über 900 Hintergründe hat Room Rater bereits bewertet, auf einer Skala von 0 bis 10, wobei 0 für schlecht und 10 für gut steht. Vor allem aber bedient sich der Account bei seiner Analyse jeder Menge Augenzwinkern und Humor – und das kommt gut an: über 100.000 Menschen folgen ihm bereits auf Twitter.

Hillary Clintons Home Office sei zum Beispiel “charmant” eingerichtet und “der Ausblick aus dem Fenster sehr schön“. Dafür gibt es 9/10 Punkte.

Ein kanadischer Parlamentsabgeordneter kann mit hellen Farben und guter Belichtung überzeugen.

Und Ex-Beatle Ringo Starr erinnert mit seiner Hauswand an den Song “Yellow Submarine“.

Zu den Juwelen unter den Bewertungen zählt auch Prinz Harrys prunkvolles Wohnzimmer, in dem er aus einem Kinderbuch vorliest.

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Abzug für ausgeschaltete Lavalampe

Doch es gibt durchaus auch schlechte Noten: Comedian David Spade bekam Abzug, weil er seine lila Lavalampe nicht angemacht hatte.

CNN-Journalist Donie o’Sullivans Zuhause finden die Room Rater dagegen alles andere als hübsch: Es sei “düster“ und “verheißt Unheil“.

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Von Anne Hathaways Interieur war der Account ebenfalls enttäuscht. Man habe im Gedanken an ihre Auftritte als Schauspielerin auf eine Einrichtung im Stil von “Der Teufel trägt Prada“ gehofft, “aber stattdessen gab es einen Space-Hintergrund wie bei ‘Interstellar‘“.

Für Nicht-Prominenz lässt sich aus den Bewertungen des Twitter-Accounts ein einfacher Leitfaden für einen angemessenen Hintergrund ableiten: Hell, aufgeräumt, durchaus spannend, aber nicht zu privat, Lavalampen grundsätzlich angeschaltet.

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