Echtes Schnäppchen? Diese 60-Euro-Kamera will die GoPro schlagen

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Spektakuläre Videos und Fotos: Dafür gibt es Actionkameras. (Bild: Getty Images)
Spektakuläre Videos und Fotos: Dafür gibt es Actionkameras. (Bild: Getty Images)

Für nur knapp 60 Euro will die Action Cam von AKASO der beliebten GoPro die Stirn bieten. Kunden sind angetan und bewerten die Kamera mit Bestnoten - aber was steckt dahinter?

Ein Preis von 60 Euro, über 1.200 Bewertungen auf Amazon mit einem Schnitt von 4,5/5 Sternen und dazu noch fast identische Rohdaten zur neuesten GoPro: Die Action Cam von AKASO könnte zum großen Preis-Leistungs-Sieger auf dem Markt der Sport-, Unterwasser- und Actionkameras werden.

Die technischen Fakten sind dafür gegeben: 4K-Videos mit einer 170-Grad-Weitwinkelmöglichkeit, dazu 12 Megapixel für Fotos, ein zwei Zoll großer LCD-Bildschirm mit Touch-Eingabe, Möglichkeiten für HDMI-, und W-Lan-Verbindungen sowie eine Wasserdichte für eine Tiefe von bis zu 30 Meter.

Als weiteres Gimmick ist im Lieferumfang eine Fernbedienung vorhanden, die am Handgelenk montiert werden kann und von dort die Aufnahme, ob als Video oder Foto, auslöst. Die Reichweite beträgt dabei bis zu zehn Meter und sollte somit für die üblichen Aufgaben ausreichen.

Die Kamera kommt in einem Koffer, der, wie von Actionkameras durchaus gewohnt, nur so vor Ausrüstung strotzt. Für was welche Halterung oder Befestigung gebraucht werden kann, wird nicht erklärt, je nach Situation muss sich der Käufer hier einarbeiten oder umsehen.

Während zwei Akkus im Lieferumfang enthalten sind, sollten Interessenten sich noch nach einer SD-Karte mit ausreichend Speicher umsehen. Wichtig: Um die Aufnahme von 4K-Videos zu ermöglichen, braucht es definitiv viel Speicher - und eine ausreichende Geschwindigkeit, die anhand der “V30”-Kennzeichnung erkannt werden kann.

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Wo liegt nun der große Unterschied zur deutlich teureren GoPro HERO8, die immerhin fast 400 Euro kostet? Der Teufel liegt im Detail. Während die AKASO nur mit 30 Bildern pro Sekunde im 4K-Modus aufnimmt, hat die GoPro volle 60 Bilder pro Sekunde. Für das menschliche Auge macht das einen kleinen, wohl aber feinen Unterschied.

Dazu ist die GoPro, passend zur gänzlich anderen Preisklasse, auf Software-Seite deutlich besser ausgestattet. Einen Modus wie Hypersmooth 2.0 ermöglicht die Bildstabilisierung auch in äußerst wackeligen Situationen und wird bei der AKASO gänzlich vermisst. Auch TimeWarp, LiveBurst oder Zeitraffer findet man bei der billigeren Alternative nicht.

Sieht man von den 30 oder 60 Bildern pro Sekunde ab, nehmen sich beide Kameras in Sachen Videoqualität bei Tageslicht wenig. Schwierig wird es für die AKASO aber bisweilen in dunkleren Räumen oder bei Nacht. Hier punktet die GoPro.

Das Fazit dürfte also nicht unbedingt überraschend ausfallen. Die Action Cam von AKASO ist eine gute Alternative für Käufer, die preislich und qualitativ nicht in den High-End-Markt vordringen wollen oder können. Dann bietet die billigere Kamera eine gute Alternative zu fairen Konditionen an.

Wer die Mitte zwischen AKASO-Cam und teurer GoPro Hero 8 wählen möchte, fühlte sich vielleicht bei der GoPro Hero 7 Black wohl. Diese ist schon etwas älter (September 2018) und als Auslaufmodell immer wieder reduziert. Der Funktionsumfang aber ist immer noch hervorragend.

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