Ein Elefant und ein Kamel sorgen für Freude im dänischen Parlament

Antonie Hänel
Freie Autorin

Heute schon gelacht? Nach diesem Video bestimmt: Die dänische Premierministerin versuchte diese Woche im Parlament zu erklären, warum sie nicht nur – wie ausgemacht – Elefanten aus einem Wanderzirkus freigekauft hatte, sondern auch noch ein Kamel dazu. Zum Schluss lachten alle Politiker im Raum.

Die dänische Premierministerin Mette Frederiksen musste bei ihrer letzten Debatte lachen. (Bild: Getty Images)

Die ungewöhnliche Freundschaft zwischen einem Elefanten und einem Kamel hat diese Woche in Dänemark für viel Freude gesorgt - und sogar eine Haushaltsdebatte erheitert: Dort musste die sozialdemokratische Premierministerin Mette Frederiksen erklären, weshalb sie nicht nur die vier letzten Zirkuselefanten gekauft hatte, sondern auch noch ein Kamel. Die Erklärung artete zur kleinen Stand-up-Einlage von Frederiksen aus.

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Ramboline und Ali forever

Der Grund für den Kauf der Elefanten ist ein neues Tierschutzgesetz, das sich dafür einsetzt, Wildtiere artgerecht zu halten. Nun besteht die Freundschaft zwischen der Elefantendame Ramboline und dem Kamel Ali allerdings schon über zehn Jahre. Die Tiere sind seit ihrer gemeinsamen “Arbeit” bei einem Wanderzirkus unzertrennlich – weshalb der Regierung dringend dazu geraten wurde, auch Ali mitzunehmen.

Vor dem gesamten Parlament versuchte Frederiksen nun, den Sachverhalt zu erklären: "Was wir nicht wussten, als wir den Kauf einfädelten - und das ist nicht zum Lachen - ist, dass Ramboline, also eine der Elefantenkühe auch einen Freund hat. Und zwar ein Kamel."

An dieser Stelle versucht die Politikerin, ein Lachen zu unterdrücken, schafft es aber nicht und kriegt sich 30 Sekunden lang nicht mehr ein. Das wirkt so ansteckend, dass schließlich das ganze Parlament in Lachen ausbricht. Der Clip gehört in den Dänemark zu den meist gespielten Videos der Woche.

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Die Pointe zum Schluss

Zum krönenden Abschluss bedankt sich Frederiksen auch noch bei den rechtspopulistischen Parteien, dass diese dem Kauf zugestimmt hatten. "Und das, obwohl das Kamel Ali heißt.“ Der Wahlkampfslogan der Dänischen Volkspartei lautete in Anspielung auf den der Sozialdemokraten: “Nun ist also nicht Arne dran, sondern Ali.” Zum Abschluss stellt Frederiksen fest: “Wenn also gesagt wird, dass jetzt Ali an der Reihe ist, dann stimmt das eigentlich.”

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